Garten

Sorge um die Strauchveronika: Hitze lässt Blätter ausfallen

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Die Strauchveronika bildet weiße, rote oder auch violette Blüten.

So manche Pflanze leidet unter zu hohen Temperaturen im Sommer. Die Strauchveronika ist ein Beispiel dafür. Und das lässt sich auch leicht erklären: Der Strauch stammt eigentlich aus Neuseeland, wo gemäßigtes Klima herrscht.

Die Strauchveronika verträgt zu hohe Temperaturen nicht. Daher sollten Hobbygärtner reagieren, wenn die Pflanze ihre Blätter braun färbt und verliert.

Fallen die Blätter aus, braucht die Strauchveronika viel Wasser. Allerdings sollte man Staunässe im Topf vermeiden. Sie steht am besten an einem kühlen Platz im Halbschatten, direkte Sonneneinstrahlung ist tabu. Darauf weist das Blumenbüro in Essen hin.

Die Pflanze mag lockeres und nährstoffreiches Substrat. Dazu sollte sie alle zwei Wochen mit Flüssigdünger in mäßiger Konzentration im Gießwasser versorgt werden. Der Grund für ihre Hitzeempfindlichkeit liegt in ihrer Herkunft: Der Strauch stammt aus dem gemäßigten Klima Neuseelands.

Sie ist zwar in Deutschland bekannt als Strauchveronika, heißt aber eigentlich Hebe - benannt nach der griechischen Göttin der Jugend. Der Strauch gehört zur Familie der Wegerichgewächse und zur Gattung der Veronica.

Es gibt zwei Gruppen von Arten: Die eine hat große Blätter und blüht im Herbst, ist aber nicht winterhart. Die andere hat hingegen kleine Blätter und bessere Chancen, die kalte Jahreszeit zu überstehen. Ihre Blüten zeigen sich von Anfang Mai bis in den Herbst hinein. Der Hobbygärtner kann sich also merken: Die Pflanze ist umso kälteresistenter, je kleiner die Blätter sind.

Dennoch raten die Experten, die Hebe im Winter grundsätzlich in das Haus zu bringen. Denn eisige Minusgrade schaden selbst den winterharten Sorten. Sie steht dort am besten bei etwa zehn Grad bis zum Frühling. Der Raum sollte hell und mäßig feucht sein.

dpa

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