Schmucklilie verträgt keine Staunässe

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Damit die Schmucklilie reich blüht, braucht sie alle drei bis fünf Jahre einen neuen Topf. Foto: Andrea Warnecke

Die Blüte der Schmucklilie bezaubert. Damit es soweit kommt, braucht die Blume etwas Pflege. Ab Mitte Mai darf die Schmucklilie nach draußen - an einen warmen Standort. Gießen nicht vergessen, allerdings müssen Gärtner Staunässe vermeiden.

Berlin (dpa/tmn) - Ihre Blütezeit ist mit etwa sechs Wochen zwar eher kurz, in dieser Zeit ist sie dafür jedoch der Star unter den Kübelpflanzen: Die Schmucklilie (Agapanthus praecox) trumpft mit üppigen Blütenkugeln in Blau, Violett oder Weiß auf.

Ab Mitte Mai darf die frostempfindliche Pflanze an einem sonnigen Platz im Freien aufgestellt werden. Ursprünglich im Süden Afrikas zu Hause mag es die Schmucklilie warm und sonnig, aber auch nicht zu trocken. Regelmäßiges Wässern ist daher Pflicht, allerdings mit dem richtigen Maß. Denn Staunässe und im Untersetzer stehendes Gießwasser vertragen die fleischigen Wurzeln nicht, erklärt der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG) in Berlin. Flüssiger Dünger für Blühpflanzen alle ein bis zwei Wochen versorgt die Schmucklilie zusätzlich mit Nahrung.

Um die Blühkraft zu steigern, sollte die Blume auch regelmäßig umgetopft werden, allerdings nicht öfter als alle drei bis fünf Jahre. Der BDG rät zudem, tonhaltige Kübelpflanzenerde zu verwenden. Ein bisschen Geduld nach dem Umtopfen ist jedoch gefragt: Ihre volle Blühkraft erreicht die Schmucklilie erst, wenn der Ballen komplett durchwurzelt ist.

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