Tiefstpreise im Osten

München bleibt teuerstes Pflaster für Hausbesitzer

München - München bleibt einem Zeitungsbericht zufolge die teuerste Stadt Deutschlands. Im Rest Deutschlands ist es zum Teil zehn mal billiger.

In der bayerischen Metropole kostet ein durchschnittliches Einfamilienhaus 775.000 Euro, wie die "Bild am Sonntag" unter Berufung auf eine Studie des Immobilienverbandes Deutschland (IVD) berichtete.

Demnach haben sich die Preise für ein Haus in München seit 2012 um etwas mehr als 20 Prozent erhöht. Auch in anderen Großstädten gebe es ähnliche Steigerungsraten, auch wenn die Preise niedriger seien. Es folgen Bad Homburg in Hessen mit 600.000 Euro und Stuttgart mit 556.000 Euro. In Köln kostet ein Haus durchschnittlich 390.000, in Köln 350.000 Euro, im Berliner Westen 310.000 Euro.

Die Verbandsexperten verglichen dem Bericht zufolge die Preise für ein durchschnittliches Einfamilienhaus mit 125 Quadratmetern Wohnfläche plus Garage, ortsüblich großem Grundstück und mittlerem Wohnwert sowie für Baugrundstücke in 367 Städten. Am günstigsten sind demnach Häuser in Ostdeutschland: Im thüringischen Schlotheim kostet ein durchschnittliches Einfamilienhaus 45.000 Euro, in Salzwedel (Sachsen-Anhalt) 70.000 Euro sowie in Zittau (Sachsen) und Dingelstädt (Thüringen) jeweils 75.000 Euro.

In Städten mit mehr als 500.000 Einwohnern stiegen die Hauspreise dem Bericht zufolge um gut fünf Prozent auf durchschnittlich 372.143 Euro, in Kleinstädten unter 30.000 Einwohnern um knapp 2,3 Prozent auf 173.833 Euro im Durchschnitt. IVD-Präsident Jürgen Michael Schick sprach von einer "moderaten und kontinuierlichen Preisentwicklung". Er zeigte sich überzeugt, dass der Markt für Einfamilienhäuser "ein Hort für Stabilität" sei.

AFP/dpa

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