Stiftung Warentest

Makler bieten oft günstigere Immobilienkredite als Banken

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Laut "Finanztest" sind Kreditangebote bei Maklern oft besser als bei Banken. Zwar nehmen sie meist eine Provision, doch dafür können Verwaltungs- und Bearbeitungskosten entfallen.

Auf der Suche nach einem günstigen Immobilienkredit sollten Bauherren oder Hauskäufer nicht nur die Angebote der Banken miteinander vergleichen. Denn häufig können sie bei Maklern am meisten Kosten sparen.

Wenn Makler Kunden einen Immobilienkredit vermitteln, kassieren sie dafür meist eine Gebühr - etwa ein Prozent der Kreditsumme. Trotz dieser Provision sind die Angebote der Makler häufig günstiger als die Kredite, die Banken direkt anbieten.

Laut einer Untersuchung der Stiftung Warentest, die in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "Finanztest" veröffentlicht wurde (Heft 01/2016), sparen sich viele Vermittler im Gegensatz zu den Kreditinstituten Verwaltungs- und Bearbeitungskosten - und davon profitieren häufig auch die Kunden.

Denn wie viel sie für einen Immobilienkredit zahlen müssen, hängt nicht nur vom aktuellen Zinsniveau ab - sondern auch davon, wer den Kredit vermittelt. Die Warentester ermittelten zwischen dem teuersten und dem günstigsten Anbieter Zinsunterschiede von bis zu 40 000 Euro - bei einer Zinsbindung von 20 Jahren und einer Darlehenshöhe von 160 000 Euro.

Im Jahresvergleich lagen drei Vermittler vorne - Hypothekenmakler Baufi Direkt, Haus & Wohnen und Baugeld Spezialisten. Viele Kreditinstitute boten ihren Kunden im Vergleich meist teurere Darlehen an.

dpa/tmn

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