Dem Tierschutz zuliebe: Alternativen zu Daunen

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Daunenfedern werden gerne als Kissenfüllung genommen. Tierschützer haben dabei aber Bedenken, denn das Ausreißen der Federn hinterlässt blutige Wunden bei den Tieren. Foto: Andrea Warnecke

Warm und kuschelig - so sollen Bettdecken und Kissen sein. Das geht am besten mit Daunen. Tierschützern ist die Füllung ein Dorn im Auge - denn das Ausreißen der Federschicht aus der Haut der Vögel hinterlässt schmerzhafte Wunden. Dabei gibt es genug Alternativen.

Berlin (dpa/tmn) - Daunen sind das Untergefieder von Gänsen und Enten. Die Daunenbeinchen gehen strahlenförmig von einem Kern ab, zwischen ihnen wird Luft gespeichert, die vor Kälte schützt. Das macht Daunen daher zu einer beliebten Füllung für Kissen, Decken, Sofas und Winterjacken.

Doch Tierschützer bemängeln, dass das Ausreißen der untersten Federschicht aus der Haut der Vögel blutige und schmerzhafte Wunden hinterlässt. Und immerhin gibt es Alternativen zu den Daunen. Die Tierschutzorganisation Peta zählt sie auf:

Kissen und Decken: Tierfreundliche Alternativen sind hier Baumwolle, Viskose, Polyester, Lyocell und Füllstoffe aus der Pflanzenfaser Kapok sowie Hirse und Dinkel.

Matratzenbezüge: Die dünne Daunenschicht mancher Matratzenbezüge lässt sich ersetzen durch Produkte aus Schaumstoff oder Formpolymer.

Schlafsäcke: Hier eignen sich zum Beispiel die synthetischen Isolierungen PrimaLoft oder Thermomore Ecodown, die viele Hersteller als Daunen-Alternative einsetzen.

Mäntel: Bekleidung mit Daunen muss den Hinweis "Enthält nichttextile Teile tierischen Ursprungs" tragen. Vegane Füllungen sind pflanzliche und synthetische Materialien wie Baumwolle und Polyester. Tierfreundliche Füllstoffe für Handschuhe sind den Angaben zufolge Baumwolle, Acryl oder Polyester.

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