Schlichtungsstelle

Beschwerden zur Gebäudeversicherung nehmen zu

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Gegen Sturm- und Hagelschäden abgesichert? Die Beschwerden zur Gebäudversicherung haben 2018 stark zugenommen. Foto: Marijan Murat

Ein Sturm fegt die Ziegeln vom Dach, ein Rohrbruch setzt das Haus unter Wasser: In solchen Fällen ist man froh, wenn die Wohngebäudeversicherung einspringt. Doch Versicherte sind nicht selten unzufrieden mit deren Leistungen, wie neue Zahlen zeigen.

Berlin (dpa) - Sturm- und Wasserschäden am Haus: Die Schlichtungsstelle Versicherungsombudsmann verzeichnet einen deutlichen Anstieg von Beschwerden zur Gebäudeversicherung.

Im Berichtsjahr 2018 waren es 1456 zulässige Beschwerden und damit fast 25 Prozent mehr als im Vorjahr, wie aus dem in Berlin vorgestellten Jahresbericht hervorging. Beschwerden zu Sturm-, Leitungswassser- und Rohrbruchschäden sowie Elementarschäden machten dabei laut Schlichtungsstelle den größten Anteil aus.

Aufgrund einer Zunahme von extremen Naturereignissen würden Elementarschäden immer bedeutender, hieß es weiter. Dazu werden zum Beispiel Überschwemmung, Schneedruck und Erdrutsch gezählt.

Der Anteil der Beschwerden zu Gebäudeversicherungen an allen zulässigen Beschwerden belief sich im Berichtsjahr 2018 auf gut 10 Prozent. Insgesamt gab es den Angaben zufolge 14.147 zulässige Beschwerden - 5,1 Prozent weniger als noch im Vorjahr. Häufig gab es Beschwerden zu Rechtsschutz- und Lebensversicherung.

Die Verbraucherschlichtungsstelle ist als Verein organisiert. Der Ombudsmann sucht bei Konflikten eine gütliche Einigung. Dadurch soll der Weg über Gerichte vermieden werden.

Jahresbericht 2018

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