Urlaub für Tierfreunde

Was muss beim Camping mit Hund mit?

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Die heimische Decke schafft für den Hund auf dem Campingplatz vertraute Atmosphäre. Foto: Tobias Hase

Für Hundehalter ist der Campingurlaub oft eine angenehme Alternative zu einer Flugreise. Wer sich dafür entscheidet, muss an einiges denken - unter anderem an einen Erdspieß.

München (dpa/tmn) - Wen lange Flugreisen mit Hund abschrecken oder wer keine Hotels mit Leinenzwang mag, entscheidet sich vielleicht für Campingurlaub. Doch was muss alles mit, wenn man mit Wohnmobil, Hund und Kegel startet?

"Der Hundehalter sollte an einen Erdspieß denken, um den Vierbeiner auf dem Campingplatz anleinen zu können", empfiehlt Uwe Frers, Geschäftsführer von Pincamp, einem Campingportal des ADAC.

Der Spieß wird entweder in den Boden gedreht oder mit dem Hammer hineingeschlagen. Ergänzt mit einer fünf Meter langen Leine habe der Hund so genug Bewegungsfreiheit und sei gleichzeitig sicher angehängt. Das Halsband oder Brustgeschirr ist mit Heimatadresse und Telefonnummer zu beschriften. Zusätzlich wäre die Urlaubsanschrift hilfreich.

Ist der Hund schon etwas älter oder relativ klein, könne eine Rampe als Einstiegshilfe für das Wohnmobil eine große Erleichterung sein. Wer Wanderungen plant, sollte an eine Hunde-Wasserflasche denken sowie an einen Maulkorb, den man in einigen Ländern wie Österreich oder Italien immer mit dabei haben muss.

Ein Stück Zuhause schafft für den Hund Vertrautheit in der Fremde. Frers denkt da etwa an Lieblingsdinge des Tiers, wie Decke, Korb oder Polster, den Trinknapf oder das geliebte Spielzeug. "Wichtig ist auch, das gewohnte Futter einzupacken sowie einen Dosenöffner", sagt Frers.

Zu den Basics, die man für den Auslandsurlaub mit Hund unbedingt benötigt, sei der EU-Heimtierausweis. Der bestätigt etwa, dass das Tier gegen Tollwut geimpft ist. In die Reiseapotheke gehören zudem Mittel gegen Reiseübelkeit, Durchfall und Insektenstiche.

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