Tipps für Tierfreunde

Vögel werden bei Schmerzen oft ruhig und schläfrig

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Sittichen sieht man Schmerzen nicht an. Halter können am ehesten an Verhaltensänderungen erkennen, ob ihr Tier leidet und zum Arzt muss. Foto: Caroline Seidel/dpa-tmn

Trägheit, Abgeschlagenheit und Schonhaltung sind Alarmzeichen, auf die Vögelbesitzer bei ihren Federtieren unbedingt reagieren sollten. Denn treten diese Symptome auf, sind oft Schmerzen die Ursache.

Frankfurt/Main (dpa/tmn) - Halter müssen schon sehr genau hinschauen, um Schmerzen bei ihrem Vogel zu erkennen. Je besser sie ihr Tier kennen, umso eher fallen ihnen Verhaltensveränderungen auf.

Manche Formen des Schmerzes zeigen sich in einem auffallend ruhigen Verhalten und in Schläfrigkeit. Die Tiere putzen sich nicht mehr sorgfältig und fressen und trinken auch weniger als die üblichen Mengen. Darauf weist der Bundesverband praktizierender Tierärzte hin.

Deutlicher ist der Ort des Schmerzes zu erkennen, wenn die Vögel eine Schonhaltung einnehmen. Wellensittiche, die nur genormte, einheitliche Sitzstangen haben, entwickeln beispielsweise oft Geschwüre an den Sohlenballen. Da ihnen das Sitzen auf den Füßen Schmerzen bereitet, nehmen solche Wellensittiche eine Schonhaltung ein und legen sich nach Möglichkeit bäuchlings auf den Boden.

Messbar ist Schmerz bei Vögeln durch einen erhöhten Puls und einen erhöhten Blutdruck. Im Alltag sind solche Messungen aber nur schwer zu bewerkstelligen.

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