Trocken & Sauber

Freigänger-Katzen brauchen im Winter eine Schutzhütte

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Katzen wollen auch im Winter nach draußen, wenn sie daran gewöhnt sind. Für Freigänger sollten Halter aber eine Schutzhütte bereit stellen.

Nicht alle Hauskatzen kuscheln sich im Winter in eine warme Wohnzimmerecke. Vor allem Freigänger, die viel unterwegs sind, wollen auch in der kalten Jahreszeit nach draußen. Dann gilt es einige Tipps zu beherzigen.

Berlin - Auch im Winter sollten Katzen wie gewohnt draußen unterwegs sein können. Allerdings brauchen die Tiere dort einen Rückzugsort wie eine Schutzhütte.

Kommt die Katze nicht wieder selbstständig ins warme Zuhause, sollten Halter eine entsprechende Box für das Tier bereitstellen, empfiehlt der Tierschutzverein Berlin. Das gilt vor allem für Stadtkatzen, die sich nicht in Scheunen zurückziehen können.

Wichtig ist, dass die Schutzhütte trocken bleibt und im Innern mit Stroh, Teppich oder einem Handtuch ausgelegt ist. Entsprechende Kisten gibt es zu kaufen, sie können aber auch selbst gebaut werden. Die Schutzhütte sollte nicht zu groß sein, weil die Katze durch ihre eigene Körperwärme warm bleiben muss, sagt Ulf Hoffmann vom Tierschutzverein Berlin.

Normalerweise weiß eine Katze, wie lange sie auch bei frostigen Temperaturen draußen bleiben kann. Gerade bei zugezogenen Katzen oder solchen, die zum Freigänger umerzogen werden, sollten Halter aber vorsichtig sein und abwägen, wie viel Freigang die Katze verträgt. Eine Möglichkeit ist, das Tier durch die Fütterungszeiten zu konditionieren: Muss die Katze hungrig aus dem Haus, wird sie rechtzeitig zurückkommen, sagt Hoffmann.

dpa/tmn

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