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Berliner Wildblumenwiesen dienen dem Artenschutz

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Berliner Wildblumenwiesen
Auf einer Freifläche im Spreebogenpark wurde 2019 eine Wildblumenwiese angepflanzt. die Blühflächen schützen erfolgreich Bienen und auch andere Insekten. © Gregor Fischer/dpa

Aus einem raspelkurz gemähten Rasen wird eine Wildblumenwiese. Diesen Wandel konnte man in Berlin in letzter Zeit des Öfteren beobachten. Mit den neu geschaffenen Biotopen konnte erstaunliches erreicht werden.

Berlin - Nach einer Projektbilanz der Deutschen Wildtier Stiftung schützen in Großstädten wie Berlin angelegte Blühflächen erfolgreich Bienen und auch andere Insekten.

In der Bundeshauptstadt seien auf zehn ausgewerteten Blühflächen, die die Stiftung zusammen mit dem Berliner Senat in den letzten fünf Jahren angelegt habe, 103 unterschiedliche Wildbienenarten gefunden worden, teilte die Stiftung am Dienstag mit.

Insgesamt gebe es in Berlin etwa 320 Wildbienenarten, hieß es. Unter den 103 Arten fanden sich demnach auch welche, die besonders in ihrem Bestand bedroht seien oder eine ganz bestimmte Pollenart zum Überleben brauchten.

Viele wertvolle Artenvorkommen geschaffen

Die Deutsche Wildtier Stiftung und die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz erproben zusammen mit den Bezirken seit 2018 Maßnahmen zur Aufwertung von Freiflächen für die Insekten. Die Lebensbedingungen für Wildbienen in Städten würden verbessert, „indem wir Blühwiesen anlegen, Blühgehölze pflanzen, natürliche Niststrukturen fördern und künstliche Nisthilfen aufstellen“, erklärte Christian Schmid-Egger, Leiter des Projekts „Berlin blüht auf“, der Mitteilung zufolge.

In Berlin fänden Wildbienen mittlerweile auf 71 Flächen optimale Lebensbedingungen. „Auch Biotope in der Stadt können viele wertvolle Artenvorkommen beherbergen“, betonte Schmid-Egger. „Wir sind sehr zufrieden mit unseren Ergebnissen.“ Künftig wolle man noch stärker an einer wildbienenfreundlichen Bewirtschaftung von Parkanlagen und Mittelstreifen auf Fahrbahnen arbeiten. dpa

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