Sendungen für Vorschulkinder sollten Spracherwerb fördern

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TV-Sendungen für Kinder sollten bei den kleinen Zuschauern Neugier wecken und den Wortschatz bereichern. Foto: Patrick Pleul

Fernsehsendungen für Kinder gibt es viele. Doch nicht alle sind gleich gut für die jungen Zuschauern geeignet. Wichtig ist, dass sie die sprachliche Entwicklung unterstützen und Inhalte verständlich erklärt werden.

Berlin (dpa/tmn) - Fernsehen für Kinder muss nicht nur schlecht sein. Gut ausgewählte Sendungen - und die richtige Dosis - können die Entwicklung des Kindes auch positiv unterstützen. Darauf weist die Initiative "Schau hin - Was dein Kind mit Medien macht" hin.

So sollten Sendungen für Kinder im Vorschulalter beispielsweise Rätsel, Reime und Lieder enthalten. Die Sendungen knüpfen idealerweise an Erfahrungen und Erlebnisse der Kinder an und veranschaulichen beispielsweise mit Experimenten etwas Spannendes.

Generell sollten Kindersendungen Neugier und Kreativität wecken - und auch etwas für die Sprachentwicklung tun: Gute Sendungen bereichern den Wortschatz, die Inhalte werden mit Humor, verständlich und interaktiv erklärt.  

Vorschulkinder sitzen nach Meinung der Experten möglichst höchstens eine halbe Stunde am Tag vor dem Fernseher. Kinder im Alter von sechs bis neun Jahren dürfen eine Stunde täglich etwas im Fernsehen anschauen, und für ältere ab zehn Jahren bietet sich eine Wochenzeit an: Dann können Eltern etwa neun Stunden Fernsehen pro Woche erlauben.

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