Hohe Corona-Zahlen

Spanien jetzt Hochinzidenzgebiet: Folgen für Urlauber nach Rückreise

Spanien gilt wegen der hohen Zahlen nun wieder als Hochinzidenzgebiet. Das hat Folgen für Urlauber. Es droht Quarantäne.

Hamm - Die Lage rund um das Coronavirus ist in Deutschland noch vergleichsweise entspannt. Zwar steigt die Inzidenz auch hierzulande, doch der Wert befindet sich noch auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau. In anderen Ländern sieht die Lage dagegen anders aus - etwa in Spanien. Weshalb die Bundesregierung nun reagiert hat, was Konsequenzen für deutsche Urlauber hat. (News zum Coronavirus)

LandSpanien
PremierministerPedro Sánchez
HauptstadtMadrid
Bevölkerung46,94 Millionen (2019)

Spanien bald Corona-Hochinzidenzgebiet: Deutschen Urlaubern droht Quarantäne nach Rückkehr

Das Auswärtige Amt, das Bundesgesundheits- sowie das Innenministerium haben Spanien jetzt offiziell als Hochinzidenzgebiet eingestuft. Die Änderung gilt seit Dienstag, 27, Juli, wie das Robert-Koch-Institut (RKI) mitteilte. Die Sieben-Tage-Inzidenz beträgt nach jüngsten Angaben des spanischen Gesundheitsministeriums 333,43 (Stand: 22. Juli). Am Montag hatte der Wert bei 310 gelegen. Corona-Hotspot in Spanien ist nach wie vor die Region Katalonien mit Barcelona mit einer Inzidenz von 549. Doch das ist im Vergleich zum Montag (612) ein Rückgang. Die Balearen mit der bei den Deutschen beliebten Urlaubsinsel Mallorca lag bei rund 365.

Wichtig für Urlauber auf Mallorca oder anderen Regionen Spaniens: Die Einstufung als Hochinzidenzgebiet ist nicht gleichbedeutend mit einem generellen Reiseverbot. Gleiches gilt übrigens für die Niederlande, wo die Corona-Zahlen ebenfalls wieder in die Höhe schießen

Spanien bald Hochinzidenz-Gebiet: Urlaubern droht nach Rückreise Quarantäne

Mit der Einstufung Spaniens als Hochinzidenzgebiet kommen auf deutsche Urlauber strengere Regeln zu. Denn in diesem Fall müssen Rückkehrer, die nicht vollständig geimpft oder von Corona genesen sind, nach der Einreise mindestens fünf Tage in Quarantäne. Vorher ist das „Freitesten“ nicht möglich. Für vollständig Geimpfte oder Genesene ändert sich derweil nichts.

Die Regionalregierung der Balearen, zu denen unter andrem Mallorca und Menorca, Ibiza und Formentera gehören, wollen mit strengeren Corona-Regeln reagieren. Weil sich besonders viele Jüngere infizieren, will die Regierung das Nachtleben auf Mallorca und Co. ab dem Wochenende stark einschränken. Vor allem die sogenannten Botellones - Partys im Freien mit viel Alkohol - sollen verhindert werden, indem Strände und Parks zwischen 1 und 6 Uhr geschlossen werden. In dieser Zeit sollen zudem nur Treffen von Menschen aus demselben Haushalt erlaubt sein. Allerdings muss die Justiz noch grünes Licht geben, was zuletzt nicht als sicher galt.

Rubriklistenbild: © Clara Margais/dpa

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