Luft am Bein aus Protest

Zugführer tragen Röcke im Dienst

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Schwedischer Zugführer im Rock.

Stockholm - Aus Protest gegen strenge Kleidungsvorschriften sind 15 Lokführer in Stockholm zwei Wochen lang im Rock zur Arbeit gekommen. Mit Erfolg, wie sich jetzt zeigt.

Nach Medienberichten war es den schwedischen Zugführern verboten, bei Temperaturen von bis zu 35 Grad in der Kabine kurze Hosen zu tragen.

Das Transportunternehmen Arriva, eine Tochter der Deutschen Bahn, lockerte jetzt die Zügel. „Wir haben heute entschieden, dass unser Personal in der Roslagsbanen kurze Hosen tragen darf“, sagte Arriva-Pressesprecher Thomas Hedenius der dpa. „Wir haben auf unsere Angestellten gehört.“

Zugführer Martin Åkersten sagte der schwedischen Internetzeitung „the local“, er werde den Rock nicht vermissen. „Ich liebe Hosen, deshalb habe ich die ganze Sache ja gestartet.“ Nach den Vorschriften seines Arbeitgebers war es nur erlaubt, lange Hosen und Röcke zu tragen.

Dass Röcke nur von Frauen getragen werden dürfen, stand nicht in den Vorschriften, und so kam dem Schweden die Idee für diesen ungewöhnlichen Protest. Ab wann die Zugführer kurze Hosen tragen dürfen, müsse nun noch mit den Gewerkschaften ausgehandelt werden.

dpa

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