München spirituell erleben

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Die Theatiner-Kirche, die Frauenkirche und die Sankt Ludwig-Kirche in München (Oberbayern) prägen das Stadtbild. 

Zum Ökumenischen Kirchentag (ÖKT) können Besucher die Stadt München erstmals spirituell erkunden. Unter dem Motto “Glaubenswege durch München“ gibt's nun Touren zu Gotteshäusern aller Konfessionen.

Das Tourismusamt bietet die Stadtführungen zu Fuß und per Radl zu Gotteshäusern und anderen Zeugnissen der historisch mit München verbundenen Glaubensrichtungen an.

“Es ist einmal ein ganz anderer Blick auf die Stadt“, sagte Münchens Tourismuschefin Gabriele Weishäupl am Sonntag bei der Vorstellung der neuen Führungen. “Und es ist ein Beitrag zur interkonfessionellen Verständigung“, sagte Weishäupl. “Ich hoffe, dass diese Botschaft bei den Gästen der Stadt nicht nur beim ÖKT, sondern darüber hinaus ankommt.“ Zum ÖKT werden vom 12. bis 16. Mai rund 100 000 Besucher erwartet.

Auf den Wegen zu katholischen, evangelischen, griechisch- orthodoxen und jüdischen Stationen erhalten die Besucher kunstgeschichtliche Informationen über die Orte und die entsprechende Glaubensgemeinschaft. Auch auf die drittstärkste Glaubensgemeinschaft der Muslime werde eingegangen.

“Es ist ein Weg in die Geschichte der Stadt - insbesondere in die Geschichte ihrer Religionen“, sagte Weishäupl. Pilgern sei weltweit im Trend. Die Führungen sollen in verschiedenen Sprachen angeboten und auch nach dem ÖKT fortgesetzt werden. Sie seien besonders auch interessant für die internationalen Gäste, die zu den Passionsspielen in Oberammergau kämen und einen Abstecher nach München machen wollten.

Bei den rund zweistündigen mit dem Bayerischen Pilgerbüro entwickelten Stadtspaziergängen geht es unter anderem zur neu renovierten ersten protestantische Kirche Münchens St. Matthäus, zum Jakobsplatz mit dem jüdischen Zentrum, zur Mariensäule und zur katholischen Frauenkirche als Wahrzeichen Münchens. Auch die St. Salvatorkirche als älteste griechisch-orthodoxe Kirche Deutschlands steht auf dem Programm.

dpa

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