Nach heftigem Protest

Luftfahrtverband rückt von Plänen für kleineres Handgepäck ab

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Urlauber können aufatmen: Die strengeren Vorschriften beim Gepäck kommen nun doch nicht.

Entwarnung für alle Flugreisende: Nach scharfer Kritik rückt der Internationale Luftfahrtverband IATA von seinen Plänen für kleineres Handgepäck in Flugzeugen ab.

Der in Genf ansässige Verband teilte am Mittwochabend mit, er setze seine Initiative aus und starte angesichts der vor allem in Nordamerika geäußerten Bedenken eine umfassende Neubewertung. "Dies ist eindeutig ein Thema, das Reisenden sehr nahe geht. Wir müssen das klarstellen", erklärte IATA-Vize-Präsident Tom Windmuller.

Die IATA hatte kürzlich auf ihrer Jahreskonferenz in Miami Beach angekündigt, eine einheitliche Größe für Kabinengepäck auf Flugreisen zu empfehlen. Nach den Vorstellungen der IATA habe das ideale Handgepäck die Maße 55 mal 35 mal 22 Zentimeter. Gepäckstücke dieser Größe sollten ein Label mit der Aufschrift "IATA Cabin OK" bekommen.

In dieser Größe seien rollende Koffer klein genug, damit bei einem Flug mit 120 oder mehr Passagieren jeder Insasse einen nahen Platz für sein Gepäck in den Fächern über den Sitzplätzen finde, sagte Windmuller am 9. Juni in Miami Beach. Dass viele Fluggesellschaften unterschiedliche Vorschriften für die Größe des Handgepäcks hätten, sei für Reisende ein "Ärgernis".

In Deutschland äußerten daraufhin Verbraucherschützer Kritik. In den USA gab es scharfe Proteste von mehreren Fluggesellschaften und US-Abgeordneten.

ck/hcy/AFP

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