Besondere Gefahrenzone

Großbritannien warnt Urlauber vor Balkon-Stürzen

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Sonnenschirme, Liegen und zahlreiche Touristen an der Costa de la Calma auf Mallorca.

Um Urlauber auf besondere Gefahren aufmerksam zu machen, geben Behörden Sicherheitshinweise heraus. Das britische Außenministerium warnt jetzt ausdrücklich vor Balkonen.

Über 12 Millionen Briten besuchen jährlich Spanien. Grundsätzlich würden diese Reisen ohne Zwischenfälle verlaufen, so das britische Ministerium.

Da es jedoch in den letzten Jahren immer wieder zu Todesfällen und schweren Unfällen nach Stürzen von Balkonen gekommen war, warnen die Behörden jetzt ausdrücklich vor dem sogenannten "Balconing" ( z.dt. Balkon-Fallen). Besonders unter Einfluss von Alkohol oder Drogen würden sich demnach Jugendliche vom Balkon stürzen. Abgesehen von der Gefahr sich dabei schwere Verletzungen oft mit tödlichen Folgen zu zuziehen, würden auch Reiseversicherungen oft nicht haften, wenn beim Unfallopfer Alkohol und Drogen im Spiel waren.

In den spanischen Ferienorten kommen jedes Jahr Touristen bei Sprüngen von Hotelbalkons ums Leben. Diese Art von Mutprobe, die als „balconing“ bezeichnet wird, hatte sich vor mehreren Jahren von Mallorca auf andere spanische Urlaubsgebiete ausgeweitet. Die Hoteliers versuchten bislang vergeblich, dem Phänomen Einhalt zu gebieten.

Im Juni erst hat sich ein deutscher Urlauber beim Versuch, vom Balkon seines Hotelzimmers in den Pool zu springen, schwer verletzt. Der 18-Jährige habe beim Sprung aus dem ersten Stockwerk der Herberge in Lloret de Mar das Schwimmbecken verfehlt und sei auf die Erde geprallt, meldete die spanische Nachrichtenagentur EFE am Sonntag. Der junge Mann sei mit schweren Kopfverletzungen in ein Krankenhaus gebracht worden.

ml/dpa

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