ADAC-Test: Mit Skibrillen und Brille kaum Sicht

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Teuer, aber gut: Adidas (ID2) Diese Modell verfügt über einen festen Einsatz samt Clip, für den man im Fachhandel optische Gläser schon ab 20 Euro anfertigen lassen kann (ab 169 Euro).

Eine Skibrille ist zwar bei Schneefall oder diffusen Lichtverhältnissen eine gute Sache. Wer jedoch noch eine optische Brille tragen muss, hat meistens noch weniger Durchblick, wie ein ADAC-Test zeigt.

Der ADAC hat elf Skibrillen, die spezielle für Brillenträger empfohlen werden, getestet. Seh- und Trageeigenschaften auch Sicherheit und Haltbarkeit, Handhabung und die Schadstoffbelastung standen auf dem Prüfstand. Alle Testkandidaten sind technisch weit entwickelt und gut ausgestattet.

Doch gerade Skibrille für Brillenträger fielen bei schlechtem Wetter durch. Die Gläser der Sehhilfen beschlugen. Nur die beiden Brillen mit Clip-in-System von Smith (Phenom Turbo) und Adidas (ID2), mit 169 Euro bzw. 170 Euro auch die teuersten Kandidaten im Test, konnten mit „gut“ bewertet werden. Diese Modelle verfügen über einen festen Einsatz samt Clip, für den man im Fachhandel optische Gläser schon ab 20 Euro anfertigen lassen kann.

ADAC-Test: Skibrillen 2010

ADAC-Test: Skibrillen 2010

Ansonsten ist die Qualität der Skibrillen, laut ADAC-Test, durchweg gut. Lediglich die beiden Carrera-Modelle Kimerik OTG und Skermo OTG verfügen nicht über einen optimalen Schutz gegen UV-Strahlung. Bei einigen Modellen konnten außerdem geringe Schadstoffwerte in der Schaumstoffpolsterung und in der Verpackung nachgewiesen werden.

Einige Skibrillen, die über den Augengläsern getragen werden sollen, boten oftmals keinen ausreichenden Platz für die normale Brille.

Tipps für die Skibrillen

ADAC-Experten raten, beim Kauf einer Skibrille unbedingt den eigenen Helm mitzunehmen. Nur so kann geprüft werden, ob die Skibrille optimal mit dem Helmrand abschließt. Ebenso sollte darauf geachtet werden, dass das Sichtfeld nicht eingeschränkt wird und die Brille auf dem Gesicht rundum abschließt. Ärger mit dem Beschlagen lässt sich vermeiden, wenn man Adapter-Einsätze verwendet, die es beim Optiker in der individuellen Sehstärke ab 40 Euro gibt.

Quelle: ADAC

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