ADAC: Italiens Badestrände im Test

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Wasserqualität an Italiens Oberer Adria: Fast überall ungetrübter Badespaß.

Rechtzeitig zum Ferienbeginn hat der ADAC die Wasserqualität an 62 Badestrände in Italien an der Oberen Adria untersucht. Die Ergebnisse sind erschreckend. 20 Badstellen sind verkeimt.

Die Adria ist bei Familien ein beliebtes Urlaubsziel. Die Kinder können toll im Wasser planschen. Doch gerade dort, in den Flachwasserzonen, kann die Wasserqualität schlecht sein. Bakterien, wie Escherichia coli und Intestinale Enterokokken verseuchen die Badestellen.Die ADAC Experten waren für den Test während der Badesaison 2010 von Juni bis September an den italienischen Stränden unterwegs und haben regelmäßig Wasserproben im Flachwasser von hoch frequentierten Spiel- und Badebereichen vorgenommen. Im Mai 2011 wurden nochmals alle Messpunkte auf Veränderungen für den Badegast kontrolliert.

Italiens Badestrände: Die Tops und Flops

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Rund drei Viertel der insgesamt 62 Messstellen an 20 beliebten Ferienorten bekamen die Noten „sehr gut“ und „gut“. Das ist das Ergebnis des neuesten ADAC Tests zur Wasserqualität. Zwölf Messstellen erreichten immerhin noch ein „ausreichend“. Lediglich vier Badestellen an einzelnen Strandabschnitten in Sottomarina, Cattolica, Marina di Ravenna und Bellaria Igea Marina fielen mit „bedenklich“ durch.

ADAC fordert einheitliche Grenzwerte für Europa

Wasserqualität an italienischen Badestränden Die Tops und Flops (pdf)

Innerhalb Europas gibt es seit der neuen EU-Richtlinie vom 15. Februar 2006 keine Regelungen für wasserhygienische Grenzwerte mehr. Jeder EU-Mitgliedsstaat regelt Badeverbote nach eigenen Vorstellungen. „Wir fordern die EU auf, das Chaos bei den Grenzwerten innerhalb Europas zu beenden und die Vorgehensweise bei Überschreitungen einheitlich zu regeln“, so ADAC Vizepräsident für Tourismus Max Stich.

Quelle: ADAC

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