Mit Tonkabohnen Desserts aromatisieren

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Tonkabohnen schmecken süßlich. Foto: Daniel Naupold

Mit Tonkabohnen ist das so eine Sache. Auf der einen Seite wird ihnen eine aphrodisierende Wirkung nachgesagt. Auf der anderen Seite kann die Tonkabohne in hoher Dosis die Leber angreifen. Davon abgesehen ist sie aber eine wunderbare Alternative zum Vanillezucker.

München (dpa/tmn) - Eine Alternative zum Vanillezucker bei der Zubereitung von Desserts ist die Tonkabohne. Sie stammt aus Südamerika und schmeckt intensiv süßlich nach Vanille und Bittermandel, wie die Verbraucherzentrale Bayern erklärt.

Sie lässt sich in Flüssigkeiten wie Milch oder Kokosmilch aufkochen und danach wieder entfernen. Wichtig ist, die Tonkabohne sparsam zu verwenden. Sie enthält Cumarin, was in hoher Dosis leberschädigend ist. Wer aber nur gelegentlich mit Tonkabohne gewürzte Gerichte isst, müsse keine gesundheitlichen Schäden befürchten.

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