Kirmes im Regenschauer: Hamm trotzt dem Wetter

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Pferderennen, Schießbuden, Imbissstände boten nicht nur Preise, Spaß und Essen, sondern vor allem einen trockenen Unterschlupf.

HAMM - Blass im Gesicht und etwas grün um die Nase waren Michael Karis und seine kleine Schwester Katharina, als sie aus dem „X-Factor“ kamen. Das Fahrgeschäft der Schaustellerfamilie Deinert aus Unna schaukelte nicht nur wie eine Schiffsschaukel immer höher, sondern drehte sich dabei noch.

 Den meisten Besuchern machte das wilde Gefährt aber viel Spaß, etwas wackelig auf den Beinen und breit grinsend stiegen sie aus. Gutes Wetter gab es am Wochenende kaum zum 25. Jubiläum des Stunikenmarktes: Immer wieder kam es zu kräftigen Regenschauern.

Uwe Röhrig vom Hammer Schaustellerverein „Hand in Hand“ war trotzdem sehr zufrieden. „Die Menschen wollten auf den Stunikenmarkt“, aber leider hatte es besonders zur „besten Zeit“, am Freitagabend sehr stark geregnet.

Unterstand fanden die Besucher unter den Dächern der Imbiss- und Spielstände. Besonders beliebt war in diesem Jahr der regensichere Autoscooter, an dem sich viele Jugendliche trafen.

Bilder vom Stunikenmarkt

25. Stunikenmarkt in Hamm die Eröffnung

Stunikenmarkt in Hamm (Freitag)

Stunikenmarkt in Hamm (Samstag)

Stunikenmarkt in Hamm (Sonntag)

Populär waren auch die aufregenden Fahrgeschäfte, die ihren Besuchern Mut abverlangen: Der Musikexpress fuhr so schnell im Kreis, dass er die Mitfahrer immer dichter zusammendrängte, mit dem „Voodoo-Jumper“ konnten sie Freifalleffekte erleben und die Gondeln im „Hexentanz“ fuhren schnell auf und ab.

Neben Zuckerwatte, Backfisch, Crêpes und Currywurst konnten sich die Besucher auch ganz anderen Herausforderungen stellen.

Die neunjährige Leah Spanier aus dem Hammer Westen erlebte einen kurzen Grusel im „Geisterhotel“: In schmalen, verschlungenen Gängen erschraken Abbilder von unheimliche Clowns und bekannten Horrorgestalten wie Frankenstein die großen und kleinen Besucher, mal gab der Boden unter den Füßen nach oder Stangen und Seile versperrten den Weg. - bel

Quelle: wa.de

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