Studie

Unternehmensgründung meist Männersache

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Die meisten Gründer haben studiert und sind männlich. 18 Prozent sind jünger als 30, aber 22 Prozent älter als 50 Jahre. Für die Studie wurden bundesweit 3000 Gründer befragt. Foto: Arne Dedert/dpa

Wie sieht der typische deutsche Gründer aus? Die Commerzbank hat in einer Studie Selbstständigkeit in Deutschland untersucht. Bundesweit wurden 3000 Existenzgründungen befragt.

München (dpa) - Der typische Unternehmensgründer in Deutschland ist männlich, hat studiert und wagt den Schritt in die Selbstständigkeit mit weniger als 50 000 Euro Startkapital.

Das geht aus einer Studie hervor, die die Commerzbank nach Befragung von bundesweit 3000 Existenzgründungen am Mittwoch in München vorstellte.

Der eigene Chef zu sein, geben die Befragten als Hauptmotiv an. Frauen sind in dieser Gruppe deutlich in der Minderheit - gerade einmal 22 Prozent der Unternehmensgründer in Deutschland sind danach weiblich.

Die meisten Gründer haben studiert. 18 Prozent sind jünger als 30, aber 22 Prozent älter als 50 Jahre. Für die Studie hatte das Meinungsforschungsinstitut Ipsos bundesweit 3000 Gründer befragt, die sich in den vergangenen sechs Jahren selbstständig gemacht haben.

Das wichtigste Ziel im ersten Geschäftsjahr lautete: Kunden gewinnen. Vier von fünf Gründern starten nur mit Eigenkapital in die Selbstständigkeit. Und bei jedem zweiten war das Geld nach einem halben Jahr aufgebraucht. Die Finanzierung und die Kundengewinnung zählten aber nur je 23 Prozent zu den größten Herausforderungen. Mit 45 Prozent ganz oben auf der Liste der Probleme stand die Bürokratie in Deutschland.

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