Strenge Auflagen

Maskenpflicht und Mindestabstand beim Friseurbesuch - aber diese Dienstleistungen sind verboten

Wenn Friseure ihre Salons wieder öffnen, müssen sie und ihre Kunden einen Mundschutz tragen. Foto: Thierry Roge/BELGA/dpa
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Wenn Friseure ihre Salons wieder öffnen, müssen sie und ihre Kunden einen Mundschutz tragen. Foto: Thierry Roge/BELGA/dpa

Seit 4. Mai dürfen Friseurbetriebe wieder öffnen. Allerdings nicht ohne strenge Auflagen. Und: Manche Dienstleistungen sind vorerst nicht erlaubt.

  • Seit dem 4. Mai können Friseure ihre Arbeit* wieder aufnehmen.
  • Ein Schutzstandard regelt, unter welchen Vorgaben Friseursalons öffnen dürfen.
  • Dazu gehört in Corona-Zeiten* auch das Tragen eines Mund-Nasenschutzes für Friseure und Kunden.

Maskenpflicht und Mindestabstand beim Friseur

Zu den verpflichtenden Maßnahmen zählen unter anderem das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes* für Friseure und Kunden, heißt es in dem Arbeitsschutzstandard der zuständigen Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege.

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Wimpernfärben, Rasieren oder Bartpflege vorerst nicht erlaubt

Demnach sind Dienstleistungen wie Wimpernfärben, Rasieren oder Bartpflege vorerst nicht erlaubt. Weiterhin soll in den Betrieben ein ausreichender Abstand zwischen den Menschen* sichergestellt werden - etwa indem man die Anzahl der Arbeitsplätze begrenzt. Nach einer zeitweisen Schließung* wegen der Corona-Pandemie* dürfen Friseursalons seit dem 4. Mai wieder öffnen.

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Waschen der Haare jedes Kunden vorgeschrieben

Der Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks ist von der Wirkung des neuen Standards überzeugt: "Wir sind sicher, dass der neue sichere Friseurdienstleistungen in der Pandemie* garantiert", sagte Jörg Müller, Hauptgeschäftsführer des Verbands. Indem zum Beispiel das Waschen der Haare jedes Kunden vorgeschrieben wird, sollen mögliche Viren dort abgetötet werden.

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Hygiene-Auflagen beim Friseur sollen kontrolliert werden

Dass Kunden ihre Kontaktdaten bei den Friseursalons hinterlassen sollen, ist laut Müller ebenso wichtig für die Sicherheit. So könnten Infektionsketten nachvollzogen werden. "Kunden können nur bedient werden, wenn sie mit der Dokumentation einverstanden sind", heißt es dazu in dem Arbeitsschutzstandard. Ob der Standard ab Mai auch eingehalten wird, sollen laut Müller dann Ordnungsämter und die Berufsgenossenschaft kontrollieren.

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dpa/ahu

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