Lob für Glasverbot: Weniger betrunkene Jugendliche

HAMM ▪ Das Glasverbot zeigt Wirkung. Die „Feuertaufe“ Stunikenmarkt hat die im Sommer in Kraft getretene Verordnung bestanden, sagen Ordnungsamt und Schausteller. Die Bilanz nach drei Tagen: Keine Randale, keine Scherben und Jugendliche, die sich bei den Ordnungshütern entschuldigen statt sie zu attackieren, wenn sie doch mal mit einer Glasflasche erwischt werden.

„Das ist eine Kirmes, wie sie sein sollte. Sauber, umweltschonend und unfallfrei“, lobte Rudolf Isken, Vorsitzender des Hammer Schaustellervereins „Hand in Hand“ die Kooperation von Stadt, Ordnungsamt und Kaiser‘s, der zum Stunikenmarkt kein Alkohol aus Glasflaschen verkauft. Es sei kein Vergleich zu den Vorjahren, als die Schausteller regelmäßig ganze Scherbenteppiche entsorgen mussten.

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Auch die Mitarbeiter des Ordnungsamts rieben sich nach den vielen Konflikten mit alkoholisierten Jugendlichen in den Vorjahren diesmal verwundert die Augen. „Es war eine richtig gelöste und relaxte Stimmung. Richtig toll. Das Glasverbot hat sich voll bewährt“, strahlte Jörg Wiesemeier, Leiter des kommunalen Ordnungsdienstes, und spricht sich für die geplante 24-Stunden-Ausweitung des Verbots zum 1. November aus. Auch die Polizei meldete gestern keine besonderen Vorkommnisse im Zusammenhang mit der Kirmes. Das kennen nicht nur die Polizisten aus den Vorjahren ganz anders. ▪ jiz

Quelle: wa.de

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