Energiesparlampen enthalten giftiges Quecksilber – Strahlung noch unerforscht

Vorsicht, wenn die Leuchte fällt

Häufig verwendete Lichtquelle: Die Energiesparleuchte. Archivfoto: obs/Megaman/ nh

Es kommt alltäglich vor. Ein Lampe fällt auf den Boden und zerspringt in tausend Scherben. Bei Glühlampen war es bisher kein Problem, den Schaden zu beseitigen. Doch bei Energiesparlampen, die Quecksilber freisetzen können, sieht das anders aus. Wir haben beim Zweckverband der Abfallwirtschaft im Schwalm-Eder-Kreis nachgefragt, wie man richtig mit Sparlampen umgeht.

Vorsicht ist geboten, wenn die Energiesparlampe hinfällt und zerbricht, denn das enthaltende giftige Quecksilber verdampft schnell, sagt Claus Werner vom Zweckverband Abfallwirtschaft Schwalm-Eder.

Er rät deshalb, die Überreste vorsichtig mit der Kehrschaufel aufzunehmen und in einen verschließbaren Beutel zu geben. „Die Reste können dann in die Restmülltonne, denn das Quecksilber ist bereits ausgetreten“, sagt Werner. Danach sollte man gründlich reinigen und gut durchlüften. Alle anderen Sparleuchten gehörten – wenn sie ausgedient haben – in den Sondermüll, sagt Werner.

Angst vor Strahlung durch die Sparleuchten brauche man aber nicht haben. Das teilt das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) in Berlin mit. Ganz sorglos sollte man sie aber nicht einsetzten, denn die gesundheitlichen Risiken durch elektromagnetische Strahlung seien noch unerforscht.

Deshalb fordert das BfS eine einheitliche Kennzeichnung fordert. (dir)

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