Sonnenhormon zum essen

Vitamin-D-Mangel vorbeugen mit folgenden vier Lebensmitteln

Ein gesunder Erwachsener kann den Vitamin-D-Bedarf mithilfe von Sonnenlicht und bestimmten Lebensmitteln decken. Welche das sind, erfahren Sie hier.

Vitamin D stärkt Muskeln und Knochen und ist an vielen Stoffwechselvorgängen im Körper beteiligt. Unser Körper kann es selbst herstellen – mithilfe von Sonnenlicht. Bei Menschen, die regelmäßig draußen sind, produziert die Haut, unter den hierzulande typischen Lebensbedingungen, 80 bis 90 Prozent des Bedarfs an Vitamin D selber, informiert die Apotheken Umschau. Dafür sei kein langes Sonnenbad notwendig. Es reiche aus, täglich Hände, Gesicht und Teile von Armen und Beinen der Sonne auszusetzen. Die Eigenschutzzeit der Haut sollte aufgrund der Hautkrebsgefahr dabei aber nicht überschritten werden.

Auch eine Reihe von Lebensmitteln helfen dabei, den Körper mit Vitamin D zu versorgen. Einige greifen auch zu Nahrungsergänzungsmitteln. Diese sollte man aber nicht ohne ärztliche Absprache einnehmen, da eine Überdosierung von Vitamin D zu Nierensteinen oder eine Nierenverkalkung führen kann. Wer keine Vitamin-D-Präparate* zu sich nimmt, sondern sich Vitamin D nur in Form von Sonneneinstrahlung und Nahrungsmitteln zuführt, muss der Apotheken Umschau zufolge allerdings keine Überdosierung fürchten. Auch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung warnt: „Da bei einem Großteil der gesunden deutschen Bevölkerung nicht von einem Vitamin-D-Mangel auszugehen ist, sollte die Bestimmung der Vitamin-D-Versorgung nur bei begründetem Verdacht auf eine Mangelsituation oder bei Risikopersonen erfolgen“.

Vitamin-D-Präparate nur einnehmen, wenn der Arzt einen Mangel diagnostiziert

Hat Ihr behandelnder Arzt einen Vitamin-D-Mangel festgestellt, kommen verschiedene Nahrungsergänzungsmittel infrage. Ihr Arzt kann Ihnen ein Präparat empfehlen. In Apotheke und Drogerie findet sich eine große Auswahl an Produkten, zum Beispiel Vitamin D 1000 von Doppelherz (werblicher Link).

Vitamin-D-Bomben: In diesen Lebensmitteln steckt besonders viel des „Sonnenhormons“

Vitamin D wird auch als Sonnenhormon bezeichnet, weil es sich genau genommen um die Vorstufe eines Hormons handelt. Wenn die Sonne auf unsere Haut trifft, bilden Leber und Niere aktives Vitamin D, informiert der Norddeutsche Rundfunk. Doch auch folgende Lebensmittel können sehr gute Vitamin-D-Lieferanten sein:

  • Lachs: 85 Gramm enthalten 375 Internationale Einheiten (IE) Vitamin D.
  • Forelle: Eine Portion rohe gezüchtete Regenbogenforelle enthält 540 IE Vitamin D, wie der Business Insider informiert.
  • Maitake-Pilze: 150 Gramm rohe Maitake-Pilze enthalten 786 Internationale Einheiten Vitamin D. 
  • Eier: Ein großes Ei enthält rund 44 Internationale Einheiten Vitamin D.

(jg) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Weiterlesen: Niedriger Vitamin D-Spiegel, höheres Corona-Risiko? Experte gibt neue Empfehlung.

Warum uns die Natur so gut tut

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Zum Themendienst-Bericht von Bernadette Winter vom 22. August 2018: Prof. Dr. med. Andreas Michalsen ist Chefarzt der Abteilung Naturheilkunde im Immanuel Krankenhaus Berlin. Foto: Anja Lehmann/Immanuel Krankenhaus Berlin
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