Dicke Mütter sind Riskio für autistische Kinder

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Autismus ist ein körperlicher Zustand, verbunden mit einer Veränderung in der Biologie und Chemie des Gehirns. Die genauen Ursachen dieser Veränderungen sind noch unbekannt.

Kalifornien - Bis jetzt sind die Ursachen für Autismus weitgehend unbekannt. US-Wissenschaftler haben nun einen Zusammenhang zwischen übergewichtigen Müttern und Autismus beim Kind entdeckt.

Laut der US-Studie könne auch Schwangerschaftsdiabetes oder Diabetes des Typs 2 der werdenden Mutter womöglich ein Risikofaktor sein, schreiben die Forscher der University of California in der Onlineausgabe des Fachblatts „Pediatrics“. In ihre Analyse bezogen sie die Daten von 1.004 Mutter-Kind-Paaren ein.

Bei fettleibigen Mütter, so ergab die Untersuchung, ist die Wahrscheinlichkeit, ein autistisches Kind zur Welt zu bringen, größer als bei normalgewichtigen Müttern, die weder unter Bluthochdruck noch unter Diabetes leiden. Auch die Wahrscheinlichkeit, ein Kind mit einer anderen Entwicklungsstörung zu gebären, ist bei adipösen Müttern größer.

„Mehr als ein Drittel der Amerikanerinnen im gebärfähigen Alter sind fettleibig, fast zehn Prozent entwickeln einen Schwangerschaftsdiabetes oder Diabetes-Typ-2. Das Ergebnis unserer Arbeit, wonach dieser gesundheitliche Zustand der werdenden Mutter mit Entwicklungstörungen beim Kind zusammenhängen kann, ruft Sorge hervor“, sagte die an der Studie beteiligte Wissenschaftlerin Paula Krakowiak von der University of California in Davis.

dapd

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