Sportmedizinische Betreuung verhindert Krankheiten

Sport bedeutet für viele Menschen mehr als ein reines Hobby. Häufig steckt dahinter eine ganze Lebensphilosophie. Ausdauersportler verändern neben dem Sport ihre Ernährungsgewohnheiten und den Lebensrhythmus. Der Sport nimmt große Teile des Lebens ein.

Nicht wenige Orthopäden raten daher zur sportmedizinischen Betreuung. Ziele sind einerseits die Maximierung der Leistung und Effizienz des Trainings, um im Wettkampf bestmögliche Ergebnisse zu erzielen und anderseits Schäden und Überlastungen durch falsches oder fehlerhaftes Training zu vermeiden. Eine andere Zielgruppe sind Menschen, die lange nicht mehr körperlich aktiv gewesen sind. Viele haben aus familiären oder beruflichen Gründen seit der Jugend keinen Sport mehr getrieben und möchten im mittleren oder höheren Lebensalter wieder beginnen.

Auch bei den vermeintlich „sportlichen Laien“ ist es sinnvoll, sich gründlich medizinisch untersuchen zu lassen, um den aktuellen Gesundheitszustand und die Sporttauglichkeit festzustellen und je nach Ergebnis eine Empfehlung für eine bestimmte Sportart oder ein bestimmtes Trainingsprogramm geben zu können. „Auf diese Weise können Gesundheitsrisiken in der sportlichen Aktivität reduziert und gesundheitsförderliche wie leistungsfördernde Aspekte hervorgehoben werden“, so Dr. Ernst Jakob, Chefarzt in der Sportklinik Hellersen in Lüdenscheid.

Speziell ausgebildete Orthopäden sind zur Stelle, wenn es um besonders sportspezifische Probleme geht, wie zum Beispiel:

  • Bandverletzungen (Bänderriss, Bänderdehnung, Kapselzerrung, Kapselriss)
  • Läuferknie
  • Sehnenentzündung
  • Sprunggelenksinstabilität

Die Kosten einer sportmedizinischen Beratung werden in der Regel von der gesetzlichen und privaten Krankenversicherung übernommen. Hier sollte man sich vorher bei seiner Krankenkasse informieren.

Quelle: wa.de

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