Was jetzt wichtig ist

Saisonales Asthma: So starten Sie gut gerüstet in den Frühling

Eine junge Frau mit gelbem Oberteil sitzt in der Sonne und atmet ein Asthmaspray ein (Symbolbild).
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Rund ein Drittel der Menschen, die Heuschnupfen haben, erkranken im Laufe ihres Lebens auch an Asthma (Symbolbild).

Viele Pollenallergiker leiden, ohne es zu wissen, auch an allergischem Asthma. Wer schon vor Einsetzen der Pollensaison einige Vorbereitungen trifft, kann Beschwerden aus dem Weg gehen und den Frühling trotz Allergie genießen.

Oppenheim – Viele Menschen, die Heuschnupfen haben, wissen nicht, dass sie auch Asthmatiker sind. Dabei entwickelt fast ein Drittel der Pollenallergiker im Laufe seines Lebens Asthma, wie die Deutsche Patientenliga Atemwegserkrankungen (DPLA) verweist. Das heißt, bei ihnen hat ein sogenannter Etagenwechsel stattgefunden. Nicht immer denken Allergiker bei den Beschwerden aber an Asthma, denn die Symptome sind oft untypisch und zeigen sich eher durch trockenen Husten, als durch die erwartete Atemnot. Allergisches Asthma im Frühling kann Betroffene aber stark belasten und sollte in jedem Fall schon vor Beginn der Pollensaison behandelt werden.*

Besonders wenn Husten und Luftnot morgens oder nach Belastung auftreten, ist Vorsicht geboten. Denn während Heuschnupfen in erster Linie lästig und sehr belastend ist, kann Asthma lebensbedrohlich werden und muss behandelt werden. Da entzündungshemmendes Cortison zeitversetzt wirkt, sollten Allergiker möglichst vor der Pollensaison abklären, ob sie von periodischem Asthma betroffen sind. Auf diese Weise kann verhindert werden, dass die Entzündungen der Schleimhäute überhaupt einsetzen. Atemübungen, der Verzicht auf Rauchen und Pollengitter an den Fenster können die Behandlung unterstützen. *24vita.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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