Rückenschmerzen. Frauen häufiger betroffen

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Frauen sind von Rückenschmerzen häufiger betroffen als Männer. Bei beiden Geschlechtern nimmt die Häufigkeit von Rückenschmerzen mit dem Alter zu. Dies geht aus der Studie „Gesundheit in Deutschland aktuell" (GEDA) des Robert Koch- Instituts hervor.

Gaben 20 Prozent der Frauen im Alter von 18 bis 29 Jahren an, fast täglich über einen Zeitraum von mindestens drei Monaten unter Rückenschmerzen gelitten zu haben. Im Alter von 60 bis 69 Jahren waren es mehr als 40 Prozent der befragten Frauen.

Komplexe Problematik

„Bei der Mehrzahl aller Rückenschmerz- Patienten lässt sich weder eine umschriebene Krankheit, noch ein krankhafter Prozess oder eine sichere anatomische Quelle als Ursache für den Schmerz finden“, schreibt das Institut. Dann spreche man von nicht-spezifischen Rückenschmerzen. „Bei den meisten Patienten mit nicht-spezifischen Rückenschmerzen besteht eine komplexe Problematik. Risikofaktoren können aus sehr unterschiedlichen Quellen entstehen. Ein anerkanntes Risiko ist langjährige und schwere körperliche Arbeit“, so die Studie weiter. Auch die arbeitsbezogenen psychosozialen Bedingungen könnten eine Ursache für Rückenschmerzen sein. Darunter verstehe man zum Beispiel eine geringe Arbeitsplatzzufriedenheit, monotone Arbeiten oder Konflikte. „Personen mit einem niedrigen Sozialstatus berichten häufiger von Rückenschmerzen als Personen mit einem hohen Status. Zudem zeigt sich, je länger die gesamte Krankengeschichte eines Rückenschmerz- Patienten dauert, umso eher ist mit einem weiter ungünstigen Verlauf zu rechnen. Chronische Rückenschmerzen, die länger als drei Monate anhalten, sind demzufolge immer ,mehr als Schmerzen im Rücken,’“ so die Studie.

Quelle: wa.de

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