Kosten sparen. Vorsorgetermine wahrnehmen

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Der regelmäßige Gang zum Zahnarzt sollte für jeden selbstverständlich

Die Stiftung Warentest verweist in ihrer Ausgabe 8/2012 darauf, dass Versicherte auch selbst beeinflussen können, wie viel teurer ihre neue Krone, Brücke oder Prothese wird.

TIPP 1: Regelmäßig Vorsorgetermine wahrnehmen

Durch regelmäßige Vorsorgetermine beim Zahnarzt steigt der Zuschuss der Krankenkasse: 50 Prozent des für die Regelversorgung festgelegten Betrages ist der Mindeststandard, den jeder erhält. 60 Prozent Zuschuss erhält, wer die letzten 5 Jahre mindestens einmal jährlich beim Zahnarzt war. Und auf 65 Prozent steigt der Zuschuss für Patienten, die dies 10 Jahre und länger gemacht haben.

TIPP 2: Sich bei der Krankenkasse informieren

Bei vielen Krankenkassen gibt es die Möglichkeit, nicht nur den Festzuschuss in Höhe von 50, 60 oder 65 Prozent auf die Regelversorgung zu erhalten – sie übernehmen unter bestimmten Bedingungen die kompletten Kosten, sodass Regelversorgungen für Patienten zuzahlungsfrei werden. Möglich wird dies durch die Kooperation der Krankenkassen mit Netzwerken, an denen ausgewählte Zahnärzte beteiligt sind.

TIPP 3: Vergleichen

Vor der Umsetzung umfangreicher Zahnbehandlungen muss der Zahnarzt einen sogenannten Heilund Kostenplan erstellen. Darin sind alle voraussichtlichen Kosten aufgelistet - neben dem Zahnarzthonorar also auch die Materialund Laborkosten. Diesen Heilund Kostenplan muss der Patient für den späteren Zuschuss bei seiner Kasse einreichen. Ist er von der Krankenkasse bewilligt, hat dieser 6 Monate Gültigkeit. Stiftung Warentest empfiehlt bei teuren Behandlungen, in jedem Fall Kostenvoranschläge von anderen Zahnärzten als Vergleichsangebot einzuholen.

TIPP 4: Zusatzpolicen machen sich oft bezahlt

Der zahnmedizinische und zahntechnische Fortschritt ermöglicht exzellente, ästhetische und komfortable Versorgungen. Und diese möchte die Mehrzahl der Patienten auch nutzen. Die meisten geben sich mit einer günstigen, zweckmäßigen Lösung nicht zufrieden. 100 Prozent Leistungen abdecken, könnte laut Stiftung Warentest durchaus „eine gute Investition" sein.

Quelle: wa.de

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