Ein Knacksen im Knie

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Bei Sportarten wie Fußball, Handball oder Tennis wird das Kniegelenk besonders

Verletzungen am Knie sind im Sport nicht selten. Dabei ist der Meniskusschaden eine der häufigsten Sportverletzungen und kommt vor allem bei Fußballern und Skifahrern sowie bei Tennisund Handballspielern vor.

Diese halbmondförmigen Scheiben verbessern den Kontakt zwischen dem Plateau des Schienbeines und der Rolle des Oberschenkelknochens und damit auch die Stabilität des Kniegelenks. Den Menisken ist es zu verdanken, dass die Kniegelenke bis zu 1,5 Tonnen senkrechter Belastung vertragen, ohne dass es dabei zu Verletzungen kommt! Erfolgt die Krafteinwirkung aber nicht senkrecht, sondern schräg, können schon kleine Belastungen zu Meniskusverletzungen oder Rissen der Menisken führen.

Ein Meniskusschaden macht sich durch Schmerzen bei Belastungen, Rotationen und Überstreckungen der Knie bemerkbar. Viele Läufer mit Schäden und Verletzungen im Meniskus verspüren ein kraftloses Durchsacken und ein Gefühl des Eingeklemmtseins im Kniegelenk. Es kommt zu plötzlichen Gelenkblockaden und einer eingeschränkten Beweglichkeit der Knie, die die Laufbewegungen erschwert. Auch mit Schwellungen und Gelenkergüssen am inneren oder äußeren Kniegelenk ist zu rechnen; außerdem geht eine Meniskusverletzung häufig mit einem deutlich hörbaren „Knacksen“ im Knie einher.

 Schlüsselloch- Operation

Die Therapie des Meniskusschadens richtet sich neben der Lokalisation und Art des Risses auch nach dem Alter und der Aktivität des Patienten. Generell wird von den Ärzten die Rekonstruktion des Meniskus angestrebt. Durch eine Kniegelenksspiegelung (Arthroskopie) können Meniskusschäden gut behandelt werden. Es werden nur zwei kleine Hautschnitte vorgenommen. Über den ersten Hautschnitt wird eine Kamera in das Gelenk eingeführt, deren Bild der Operateur an einem Monitor betrachten kann. Er kann den inneren und äußeren Meniskus, die Kreuzbänder, die Knorpeloberfläche am Ober- und Unterschenkel sowie die Kniescheibe beurteilen. Über den zweiten Hautschnitt werden die Arbeitsinstrumente eingeführt.

 An die OP schließt sich die Reha an. Für die ersten Tage nach der Operation wird die Benutzung von Unterarmgehstützen empfohlen, um das Kniegelenk zu entlasten. Der Patient kann nach der Operation außerdem mit einer speziellen Schiene zur Stabilisierung des Kniegelenkes versorgt werden.

Quelle: wa.de

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