Chronische Erschöpfung therapieren

Fatigue: Wenn Erschöpfung den Alltag bestimmt

Ein Mann ist auf seinem Laptop eingeschlafen, sein Kopf liegt auf dem Gerät (Symbolbild)
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Chronisch erschöpfte Menschen brauchen mehr als nur Schlaf (Symbolbild)

Fatigue ist ein französisches Wort und heißt Erschöpfung. Wer darunter leidet, braucht aber etwas ganz anderes, als einfach nur mehr Schlaf.

Lepizig – Betroffene werden schwächer und schwächer, sie leiden unter einem dauerhaften Erschöpfungsgefühl, gleichzeitig führen selbst Aufgaben des Alltags zu einer schnellen Abgeschlagenheit. „Es fällt den Patienten schwer, Anforderungen über einen längeren Zeitraum zu erfüllen. Das können auch Unterhaltungen, Haushaltstätigkeiten oder leichte sportliche Aktivitäten sein“, sagt Sabine Herzig. Sie arbeitet als Fachärztin für Neurologie an der Tagesklinik für Kognitive Neurologie des Leipziger Uniklinikums.

Während normaler täglicher Betätigungen nimmt die Kraft Erkrankter unverhältnismäßig schnell ab. „Fatigue ist definiert als pathologische Erschöpfung und Erschöpfbarkeit, die sich den üblichen Erholungsstrategien verschließt“, erläutert Sabine Herzig. Aspekte wie gesunder Lebensstil, erholsamer Schlaf und angemessene Pausen führen hier nicht mehr dazu, dass der Energiemangel grundsätzlich behoben wird, so die Expertin. Die Ursachen dafür liegen in der Regel in bereits durchlebten Krankheiten. Welche dafür eine Rolle spielen können, lesen Sie bei 24vita.de.** 24vita.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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