Forscher enthüllen

Fast Food steigert Appetit - und wirkt wie bakterielle Infektion im Gehirn

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Burger, Pommes & Co. sind lecker - doch auf Dauer können sie Entzündungen im Körper schüren.

Immer neue Studien belegen den negativen Effekt von Fast Food auf den Körper. Eine Veröffentlichung australischer Forscher belegt aktuell, wie Junk Food das Gehirn austrickst.

Update vom 19. Februar 2020: Bereits nach einer Woche Junk Food-reicher Ernährung stellten australische Forscher einen negativen Effekt auf die Funktion des Hippocampus fest. Dieser Teil des Gehirns unterdrückt die Erinnerung an das Wohlgefühl beim Essen und reduziert auch das Hungergefühl, wenn man sich satt gegessen hat. Wie die Forscher der Macquarie Universität in Sydney im Fachblatt "Royal Society Open Science" berichten, fördert Fast Food auf diese Weise das Verlangen nach Essen - auch wenn man schon satt ist.

Artikel vom 8. Februar 2018: Fühlen Sie sich öfters grippisch, müde oder haben anhaltende gesundheitliche Probleme, die Sie sich nicht erklären lassen? Dann sollten Sie vielleicht mal einen Blick auf Ihre Ernährung werfen. Wenn diese hauptsächlich aus Pizza, Tiefkühl- und Fertigprodukten besteht, dann sollten Sie Ihr Konsumverhalten wohl schleunigst überdenken.

Forscher enthüllen: Fast Food sorgt für Entzündungsherde im Körper

Aber nicht nur, weil Fast Food auf Dauer dick macht, sondern auch krank. Und zwar richtig krank. Das haben Forscher bereits in einer Studie von 2016 nachgewiesen. Damals fanden sie heraus, dass eine fett- und zuckerreiche Ernährung nach nur drei Tagen aufs Gehirn schlägt. Angeblich soll es darauf wie auf eine gravierende bakterielle Entzündung reagiert haben.

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Auch deutsche Forscher konnten diesen Effekt jetzt in einer neuen Studie nachweisen. Dazu fütterten sie Mäuse einen Monat lang mit Fast Food. Die Folge: Die Tiere starben nach nur acht Wochen an den Spätfolgen der ungesunden Ernährung. Unter anderem auch an Herzverkalkung.

Die Forscher vermuten, dass es zu so massiven Entzündungsreaktionen* im Körper der Mäuse gekommen sein muss, sodass sich Immunzellen vermehrten. Letztere sollen unter anderem Gefäßverkalkungen und Diabetes fördern. Zudem glauben sie, dass die gesundheitlichen Folgen, die bei der Maus in Zeitraffer auftraten, bei einem Menschen nach etwa 50 bis 60 Jahren ans Licht treten.

Tragisch: Diese Frau musste so stark husten, dass ihr eine Rippe brach - wegen eines gefährlichen Erregers.

Schlechte Ernährung kann auf Dauer massive gesundheitliche Schäden anrichten

Doch es kommt noch dicker: Den Wissenschaftlern zufolge soll das Immunsystem bei schlechter Ernährung* dauerhaft auf Entzündung programmiert sein. Das bedeutet: Auch wenn die Ernährungsweise umgestellt werden würde, würde das Immunsystem auch in Zukunft äußerst empfindlich auf fett- und zuckerreiche Lebensmittel reagieren. Und damit auch wieder mehr Entzündungsbotenstoffe im Körper freisetzen.

Ein Teufelskreis – zwar soll sich der Effekt nach einiger Zeit wieder umkehren lassen, heißt es. Doch die Forscher wissen noch nicht, wie lange der Körper braucht, um sich von einer schlechten Ernährung zu erholen.

Weitere Quellen: www.augsburger-allgemeine.de

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jp

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