Eibisch dämpft Hustenreiz und lindert Halsschmerzen

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Die Sonnenstrahlen verleiten dazu, sich zu leicht zu kleiden - die Gefahr einer Erkältung steigt. Foto: Arno Burgi

Husten, Schnupfen, Heiserkeit: Durch das relativ milde Wetter hat sich mancher zu leichter Kleidung verleiten lassen. Die Folge: Eine Erkältung. Dagegen helfen nicht nur Medikamente, sondern auch alte Hausmittelchen.

Berlin (dpa/tmn) - Salbei, Kamille und Eukalyptus sind als Helfer gegen Erkältung bekannt. Aber auch etwas unbekanntere Heilpflanzen können bei Erkältung oder Husten Linderung bringen.

Eibisch zum Beispiel dämpft den Hustenreiz und lindert Halsschmerzen. Darauf weist die Zeitschrift "Neue Apotheken Illustrierte" (Ausgabe 15. November) hin. Für einen Eibischtee lässt man die geschnittene Wurzel 90 Minuten in kaltem Wasser ziehen. Zum Trinken kann man den Tee dann etwas erhitzen.

Bei Halsschmerzen mit Schluckbeschwerden können Auflagen mit Quark oder Kartoffeln helfen, rät die Verbraucherinitiative Bundesverband in ihrer Broschüre "Omas Hausmittel". Für den Quarkwickel streicht man zimmerwarmen Quark ungefähr einen Zentimeter dick auf ein Baumwolltuch, schlägt die Ränder ein, legt die Unterseite des Tuches auf den Hals und spart dabei die Wirbelsäule aus. Das Ganze wird etwa mit einem Geschirrtuch möglichst eng umwickelt. Nach 20 bis 40 Minuten ist der Quark eingetrocknet, und man sollte den Wickel abnehmen.

Für einen Kartoffelwickel kocht man zwei bis drei kleine Kartoffeln weich, breitet ein Baumwolltuch aus und legt Küchenpapier in die Mitte. Darauf legt man die heißen Kartoffeln, bedeckt sie mit Küchenpapier und schlägt das Tuch ein, so dass ein Päckchen entsteht. Dann zerdrückt man die Kartoffeln etwa mit einem Becher, bis das Päckchen etwa eineinhalb Zentimeter dick ist. Das Ganze lässt man etwas abkühlen. Die optimale Temperatur lässt sich am Handgelenk testen. Das Päckchen kommt dann mit der Unterseite auf den Hals und wird etwa mit einem Geschirrtuch befestigt. Den Wickel idealerweise eine Stunde einwirken lassen.

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