Dumme Mutprobe

Mann isst Echse nach einer Wette: Danach passiert Schreckliches

+
Eine Mutprobe wurde einem Gecko und einem Mann zum Verhängnis.

Es fing alles mit einer dummen Mutprobe an: Ein Australier hatte einen Gecko gegessen. Doch einige Tage danach litt er unter qualvollen Schmerzen - es kam zur Tragödie.

David Dowell war ein Naturbursche, liebte das Angeln und Ausflüge mit seinem Bulli. Doch der lebenshungrige Mann wurde nur 34 Jahre alt - wegen einer Mutprobe, die ihn sein Leben kostete. Es passierte auf einer Weihnachtsfeier im australischen Brisbane. Dowell verspeiste einen Gecko - mit ungeahnten Folgen.

Dowell verspeist Gecko: Ärzte können ihn nicht retten

Wie genau es überhaupt zur Mutprobe kam, ist nicht bekannt. Doch sie endete damit, dass ein kleiner Gecko und der Mann ihr Leben lassen mussten, wie das britische News-Portal Mirror berichtete. Einige Tage nach der Aktion spürte Dowell, dass etwas nicht stimmte. Mit qualvollen Schmerzen wurde er schließlich im Krankenhaus behandelt. Die Diagnose stand schnell fest: Der 34-Jährige litt an einer Salmonelleninfektion.

Eine solche bakterielle Infektion ist häufig gut behandelbar. Doch Dowell hatte sich mit einem Erreger infiziert, der lebenswichtige Funktionen einschränkt und zur Folge hatte, dass sich seine Lungen mit Wasser füllten, das aus dem Magen ausgelaufen war. Die Ärzte konnten ihn nicht mehr retten. Er verstarb zehn Tage nach der besagten Weihnachtsfeier, was seine Partnerin Allira Bricknell in große Trauer stürzte. "Er war ein großartiger Mensch, er war der beste Mensch, den ich je getroffen habe, er war der beste Vater für unsere Kinder", zitierte sie der Mirror.

Lesen Sie auch: Nach Spinnenbiss isst Veganerin nur noch Fleisch - warum sie auf die neue Diät schwört.

Salmonelleninfektion kann Typhus verursachen

Als die Mediziner auf Ursachenforschung gingen und Dowells Angehörige befragten, wie es zur tödlichen Infektionskrankheit kommen konnte, erinnerte sich seine Partnerin Allira Bricknell an die Gecko-Mutprobe. Das Essen des Geckos könnte den Ärzten zufolge die Salmonelleninfektion ausgelöst haben.

Video: Echse besetzt Geldautomaten

Dabei dringen Bakterien, sogenannten Salmonellen, über infizierte Nahrungsmittel in den Körper ein und lösen unterschiedliche Krankheiten aus, wie die Techniker Krankenkasse schreibt. Die schlimmstmögliche Erkrankung ist dabei Typhus mit jährlich 200.000 Todesopfern weltweit. Vor allem Menschen, die in Ländern mit mangelnden hygienischen Standards leben, sind gefährdet.

In Deutschland kommt es meistens zu eher harmlos verlaufenden Salmonelleninfektionen. Die hierzulande verbreiteten Salmonellenarten haben in den meisten Fällen eine Magen-Darm-Infektion, eine sogenannte Gastroenteritis, zur Folge. Symptome wie Durchfall, Magenkrämpfe, Übelkeit und Fieber sprechen für diese Erkrankung, die gut behandelt werden kann.

Folgende Lebensmittel gelten als potenzielle Salmonellen-Überträger:

  • Milchprodukte
  • Eier
  • Ei-Produkte wie Mayonnaise
  • Geflügel
  • Meeresfrüchte
  • rohes Fleisch

Das könnte Sie auch interessieren: Nach Hühnercurry wird Alptraum wahr - ein Vater muss neu laufen lernen.

Weiterlesen: Forscher warnen vor neuen Rinderwahn-Opfern - BSE schlummert bis zu 50 Jahre im Körper.

jg

Diese Viren und Bakterien machen uns krank

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf soester-anzeiger.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare