Zu gefährlich?

Warnung vom Anwalt - diese sechs Lebensmittel besser gar nicht erst essen

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Auch rohe Sprossen können Krankheiten verursachen, etwa eine EHEC-Infektion.

Wer bereits eine Lebensmittelvergiftung hatte, wird den Auslöser so schnell nicht mehr essen. Sechs Lebensmittel sollten nach Meinung eines Verbraucheranwalts ganz gemieden werden.

Vor Keimen und Bakterien sind auch unser Lebensmittel nicht sicher. Erwischt man kontaminierte Produkte, kann das sogar ins Krankenhaus führen. Der Verkäufer oder das Restaurant kann im Fall einer Lebensmittelvergiftung sogar auf Schmerzensgeld verklagt werden - und hier kommt Bill Marler ins Spiel. Er ist US-amerikanischer Anwalt, der sich auf Verbraucherschutz und Nahrungsmittelsicherheit spezialisiert hat. Und er hat eine ganz eigene Meinung zum Thema Lebensmittelsicherheit.

Sprossen, Fleisch, Austern - die Gefahr einer Lebensmittelinfektion ist da

So schreibt er für das Food Poison Journal einen Artikel mit folgender simplen Botschaft: Lasst einfach folgende Lebensmittel komplett weg! Diese sechs Lebensmittel würde er selbst niemals essen, weil die Gefahr einer Lebensmittelvergiftung in seinen Augen einfach zu groß ist:

1. Rohe Milch: Diese kann Bakterien, Viren und Parasiten übertragen.

2. Rohe Sprossen: Wenn diese mit Bakterien kontaminiert sind, kann das uns Menschen krank machen. EHEC-Infektionen etwa können über Sprossen übertragen werden. Rohe oder nur leicht gekochte Sprossen waren es auch, die Mitte der 90er Jahre Grund für mehr als 30 Ausbrüche von Salmonellen und E.coli-Infektionen in den USA waren, berichtete das News-Portal Focus.

3. Vorproportionierte und gewaschene Rohkost wie etwa Salat: Zwar sind vorgeschnittene, abgepackte Portionen Obst oder Salat praktisch, aber je mehr Zeit zwischen Verarbeitung und Genuss liegt, desto höher das Risiko, dass sich gesundheitsgefährdende Bakterien breit machen und etwa eine Vergiftung mit Listerien auslösen.

In der Mett-Semmel lauert Gefahr: Sie kann diesen gefährlichen Virus beherbergen.

4. Rohes Fleisch: Hier fühlen sich E.coli-Bakterien und Salmonellen wohl. Um eine Besiedelung zu verhindern, sollte man Fleisch immer bei mindestens 70 Grad braten. Im Restaurant sollte man Fleisch nur gut durch oder zumindest halbdurch bestellen, empfiehlt Bill Marler.

5. Ungekochte Eier: Sie gelten als Hauptüberträger von Salmonellen - und werden vom Verbraucheranwalt deshalb links liegen gelassen.

6. Rohe Austern: Auch bei rohen Austern warnt Anwalt Marler - sie könnten Bakterien, Viren und Pilze aus dem Wasser aufnehmen und so auf den Menschen übertragen.

Nach Hühnercurry wird Alptraum wahr: Ein Vater muss neu laufen lernen.

jg

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