Gefährliche Zusatzstoffe

Diese Stoffe in Kokosmilch sind viel mehr als unappetitlich - so meiden Sie sie

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Cremig, weiß, pflanzlich – Kokosmilch ist ein beliebter Ersatz für Sahne, aber nicht unbedingt gesünder.

Kokosmilch verleiht Gerichten einen exotischen Geschmack, bringt aber auch unerwünschte Begleiter mit sich, wie die Öko-Test warnt. So schützen Sie sich.

  • Kokosmilch* wird aus dem geriebenen Fruchtfleisch reifer Kokosnüsse gewonnen.
  • Die Milch enthält viele gesättigte Fettsäuren.
  • Viele Produkte enthalten aber auch Schadstoffe.

Kokosmilch schmeckt nach Urlaub unter Palmen und verhilft so manchem Gericht zu einem exotischen Twist. Kein Wunder also, dass die cremige, weiße Milch bei deutschen Hobbyköchen immer häufiger zum Einsatz kommt. Wenn Sie neben dem Geschmack auch die gesundheitlichen Vorzüge der Kokosmilch schätzen, dann sollten Sie allerdings umdenken.

Kokosmilch enthält gesättigte Fette

Kokosmilch wird als pflanzliche Alternative zu Sahne eingesetzt, zumindest da, wo es geschmacklich passt. Vegetarier, Veganer oder Menschen mit Laktoseintoleranz greifen gerne darauf zurück, aber die gesundheitlichen Vorteile halten sich in Grenzen. Kokosmilch ist äußerst reich an gesättigten Fettsäuren. Utopia.de gibt folgende Nährwerte an: 100 Gramm Kokosmilch enthalten 24 Gramm Fett, davon ganze 21 Gramm gesättigt, also mehr als 85 Prozent. Zum Vergleich: Kuhmilch-Sahne* hat auf 100 Gramm 30 Gramm Fett, wovon 18 Gramm gesättigt sind – das entspricht nur 60 Prozent.

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Öko-Test warnt: Kokosmilch enthält Schadstoffe

Die Zeitschrift "Öko-Test" hat für die Februar-Ausgabe 2020 zehn Kokosmilch-Sorten unter die Lupe genommen, darunter sieben Bio-Produkte. Dabei entdeckten die Tester Zusatzstoffe, die umstritten und gar nicht nötig sind. In der konventionellen Kokosmilch von Edeka waren das Verdickungsmittel Carboxymethylcellulose (CMC) und der Emulgator Polysorbat 60 enthalten. Diese Stoffe stehen in Verdacht, in hohen Konzentrationen die Darmflora zu schädigen. Sie sind aus Sicht der Tester überflüssig, da es ausreichen würde, die Kokosmilch vor dem Öffnen kräftig zu schütteln, damit sich die einzelnen Bestandteile wieder verbinden.

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Chlorat in Kokosmilch: Darum kann der Stoff zum Problem werden.

Ein weiterer Inhaltsstoff, der negativ auffiel, ist Chlorat. Dieser Stoff wird zur Desinfektion eingesetzt und kann während der Produktion und Abfüllung in die Kokosmilch gelangen. Ein Problem, da Chlorat bei wiederholter Aufnahme vorübergehend die Jodaufnahme in die Schilddrüse hemmt, wie das Bundesinstitut für Risikobewertung erklärt. Das ist vor allem für Menschen mit Schilddrüsenerkrankungen, Jodmangel sowie für Kinder bedenklich. Auch Schwangere, bei denen eine Schilddrüsenfunktionsstörung festgestellt wurde, sollten einen Kontakt mit Chlorat meiden. Die gute Neuigkeit: In den Bio-Produkten wurden keinerlei Schadstoffe festgestellt. Mit diesen Sorten können Sie also mit gutem Gefühl Currys, Suppen* und Co. genießen.

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Vor dem Essen waschen? Bei diesen Lebensmitteln auf keinen Fall!

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