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Bezahlung: Das müssen Sie seit Januar 2022 bei einem Minijob beachten

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Von: Anne Hund

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Seit dem 1. Januar gilt ein höherer gesetzlicher Mindestlohn – auch für Minijobber.
Seit dem 1. Januar gilt ein höherer gesetzlicher Mindestlohn – auch für Minijobber. © Thomas Trutschel/photothek/Imago

Ob für die Kinderbetreuung oder als Unterstützung beim Putzen oder Wäschewaschen – für solche Aufgaben setzen viele auf Haushaltshilfen.

Seit dem 1. Januar 2022 gilt ein höherer gesetzlicher Mindestlohn. Und das gilt auch für Minijobber* – unabhängig davon, ob eine Beschäftigung im gewerblichen Bereich oder Privathaushalt ausgeübt wird, wie die Verbraucherzentrale NRW auf ihrer Homepage informiert. So ist der gesetzliche Mindestlohn in diesem Jahr von 9,60 Euro auf 9,82 Euro pro Stunde gestiegen. Zum 1. Juli 2022 soll er noch einmal um weitere 63 Cent auf 10,45 Euro pro Stunde angehoben werden.

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Minijobs: Anpassung der Stundenzahl in Folge höheren Mindestlohns

Die Stundenanzahl bei einem Minijob muss im Zweifel reduziert werden, so der Hinweis der Verbraucherzentrale. Denn weiterhin dürfe mit einer geringfügigen Beschäftigung nur ein Verdienst von höchstens 450 Euro monatlich erreicht werden. „Soll die Beschäftigung weiterhin als 450-Euro-Minijob fortgeführt werden, muss die Arbeitszeit daher ab dem Jahreswechsel neu kalkuliert werden, um unter dem Verdienstdeckel zu bleiben. Ansonsten wird das Arbeitsverhältnis sozialversicherungspflichtig“, hieß es in deren Beitrag vom November mit Blick auf das Jahr 2022.

Für Arbeitgeber gibt es noch eine Neuerung: Seit diesem Jahr muss die Steuer-ID von Minijobbern gemeldet werden, wie die Minijob-Zentrale informierte. Was das konkret bedeutet, lesen Sie hier.

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Registrierung bei der Minijob-Zentrale

Um zum Beispiel Haushaltshilfen nicht schwarz zu beschäftigen, müssen sie bei der Minijob-Zentrale angemeldet werden, wie die Deutsche Rentenversicherung der Deutschen Presse-Agentur (dpa) zufolge zudem grundsätzlich erklärt. Die Registrierung bei der Minijob-Zentrale erfolgt am schnellsten online. Die Minijob-Zentrale übernehme dann den Großteil der Arbeitgeberpflichten, berichtet dpa zum Thema, „zum Beispiel die Berechnung und den Einzug der Abgaben sowie die Meldung zur Unfallversicherung“.

Steuer: Arbeitgeber können Teil der Ausgaben absetzen

Zudem erwerben Minijobber somit Ansprüche auf Leistungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung. Im Gegenzug können Arbeitgeber dpa zufolge 20 Prozent der Gesamtausgaben, maximal bis zu 510 Euro pro Jahr, von der Steuer absetzen. (ahu) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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