Es endet anders als erwartet

Sie dachten, es wäre nur Spielgeld - doch dann machen Hobby-Taucher Mega-Fund 

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Hobbytaucher fanden den "wohl größten je in Israel gefundenen Goldschatz". (Symbolbild)

Eigentlich wollten sie im Urlaub nur ein wenig tauchen. Doch dann erlebte eine Reisegruppe die größte - und wohl auch schönste - Überraschung ihres Lebens.

Hobbytaucher machten jetzt vor dem israelischen Küstenort Caesarea einen Wahnsinns-Fund: einen historischen Goldschatz. Zuerst dachte die Reisegruppe, dass es sich bei den 2.000 Goldstücken um Spielmünzen handelte. "Dann sammelten sie einige Münzen und brachten sie dem Tauchclubleiter, der die Behörden alarmierte", hieß es in der Erklärung.

Hobbytaucher entdecken historischen Goldschatz - von "unschätzbarem" Wert

Doch es stellte sich heraus, dass diese echt waren und wohl aus den Jahren zwischen 900 und 1.200 n.Chr. stammen! Die Taucher hatten die Goldmünzen nur durch puren Zufall entdeckt, ein Wintersturm musste den Meeresgrund aufgewühlt und sie so nach langer Zeit wieder freigelegt haben. Als die Gruppe die Geldstücke entdeckte, "sammelten sie einige Münzen und brachten sie dem Tauchclubleiter, der die Behörden alarmierte", wie die Antikenverwaltung nun bekannt gab.

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Die 2.000 Goldmünzen aus der Zeit der Fatimiden (Anm. d. Red.: eine ismailitsche Herrscherdynastie) wurden anschließend von Fachleuten vom Hafengrund Caesareas geborgen, heißt es weiter.

Für die Antikenverwaltung stellte sich der Fund als wahrer Glücksfall heraus, schließlich soll es sich dabei um den "größten je in Israel gefunden Goldschatz" handeln. Das berichtet jetzt Focus Online. Er wiegt angeblich neun Kilo und sei von "unschätzbarem" Wert, so die Antikenverwaltung weiter. Doch wie kam der Goldschatz überhaupt auf den Meeresgrund vor Caesarea?

Goldschatz aus dem Meer - woher stammt er?

Meeresarchäologe Kobi Scharwit von der israelischen Antikenbehörde vermutet, dass der Schatz wohl von einem Schiffswrack stammte, das in früheren Zeiten Steuereinnahmen transportierte. Es könnte sich allerdings auch um ein untergegangenes Handelsschiff handeln, so Scharwit abschließend.

Neue Ausgrabungen werden bald weitere Erkenntnisse liefern. Für die Hobbytaucher verlief der Mega-Fund allerdings nicht ganz so glänzend - sie sollen leer ausgegangen und keinen Finderlohn für ihren (Körper-)Einsatz erhalten haben, wie eine Behördensprecherin erklärte.

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jp

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