Einkaufen

Geld ausgeben beim Shopping? Von wegen! Diese Studie über die Deutschen lässt aufhorchen

Lust, etwas Schönes oder Brauchbares einzukaufen? Dann könnten Sie ziemlich alleine dastehen. Konsumforscher berichten, wie es in Deutschland derzeit wirklich aussieht.

Wie steht es mit dem Einkaufsverhalten der Deutschen im Corona-Lockdown* – zum Beispiel bei Möbeln, Computern oder Autos? Die Nürnberger GfK-Marktforscher prognostizieren in ihrer am 27. Januar veröffentlichten Konsumklima-Barometer für Februar insgesamt einen Rückgang um 8,1 auf minus 15,6 Punkte. Schlechter war die Stimmung zuletzt im Juni 2020, wie Spiegel Online berichtet. „Die Anschaffungsneigung bricht regelrecht zusammen“, heiße es in einer Mitteilung des Nürnberger Konsumforschungsunternehmens GfK auf Grundlage seiner jüngsten Konsumklimastudie für Februar.

Möbel, Computer, Autos: Deutsche haben keine Lust aufs Einkaufen im Corona-Lockdown

Und das zeigt sich Spiegel Online zufolge vor allem bei der Bereitschaft der Deutschen zu größeren Anschaffungen wie etwa Möbeln, Computer oder Autos: Das entsprechende Barometer sei laut GfK im Januar regelrecht eingebrochen – konkret um 36,6 Punkte auf null Zähler. Sprich: Die Deutschen haben aktuell keine Lust darauf, einzukaufen und zu konsumieren, auch größere Anschaffungen planen nur wenige, wie auch BR Online anlässlich der GfK-Studie berichtet.

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Die Verlängerung und Verschärfung des Corona-Lockdowns bis zum 14. Februar könnte diesen Trend verstärken. So ließ die kürzlich beschlossene Verlängerung die Hoffnungen auf eine zügige Verbesserung der Verbraucherlaune schwinden, zitiert Spiegel Online einen GfK-Experten zu der monatlichen Umfrage unter rund 2.000 Konsumenten.

Gastronomie und viele Geschäfte bis Mitte Februar geschlossen

Die Schließung von Gastronomie und weiten Teilen des Handels Mitte Dezember 2020 hat die Konsumneigung ähnlich hart getroffen wie beim ersten Lockdown im Frühjahr des vergangenen Jahres“, sagte GfK-Konsumforscher Rolf Bürkl dem Bericht zufolge. Damals war das Konsumklima auf einen historischen Tiefpunkt gesunken. Zum Vergleich: Normalerweise liege der von der GfK ermittelte Wert für das Konsumklima in Deutschland stabil bei etwa +10, schreibt Spiegel Online. Sollte der Corona-Lockdown länger als bis zum 14. Februar andauern, rechnen die Konsumforscher den Berichten zufolge mit weiteren schwierigen Monaten.

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Click and Colleckt: So funktioniert der Einkauf im Corona-Lockdown

Ein schwacher Trost, für viele Kunden aber immerhin eine Erleichterung: Viele Händler, die wegen des Corona-Lockdowns ihren Laden schließen mussten, bieten ihren Kunden aktuell den Service“ Click and Collect“ an. Sprich, man bestellt die gewünschte Ware online und holt sie anschließend persönlich im Geschäft ab. Manche Händler, die so einen Service anbieten, handhaben es so, dass vorab telefonisch („Call and Collect“) oder online („Click and Collect“) ein Abholtermin vereinbart wird. Über die Konditionen sollte man sich im Einzelfall vorher gut informieren – und natürlich auch darüber, wie die Ware bezahlt wird. (ahu)*merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Quellen: Spiegel.de, BR.de

Lesen Sie hier: Click and Collect: Online bestellen, selbst abholen – so funktioniert der Einkauf zu Corona-Zeiten

Einkaufshilfe

Praktisch gerade auch fürs Fahrrad: In einem stabilen Rucksack (werblicher Link) mit genügend Stauraum lassen sich die Einkäufe leichter transportieren.

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Rubriklistenbild: © Malte Christians/dpa (Archivbild)

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