Griff ins Klo

"Bares für Rares": Mahnmal im Büro - Händler hängt Fehlkauf auf

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Auch Profihändler machen Fehlkäufe. So wie Wolfgang Paurtisch (hier nicht im Bild) in "Bares für Rares".

Jeder hat einen Kauf schon mal bereut, das gilt auch für Pauritsch aus "Bares für Rares". Sein Fehltritt hängt nun als Mahnmal in seinem Büro – darum handelt es sich.

Reiskocher, Smoothie-Maker oder Crosstrainer: Vor Fehlkäufen ist niemand gefeit, selbst erfahrene Händler greifen mal komplett ins Klo. Welchen Kauf "Bares für Rares"-Händler Wolfgang Pauritsch in der Trödelsendung auf ZDF bereut, verrät der 47-Jährige nun.

"Bares für Rares": Wolfgang Pauritsch setzt 250 Euro in den Sand

Der größte Flop für den Kunst- und Antiquitätenhändler aus Österreich sei ein vermeintliches Ölgemälde gewesen, dass Pauritsch für 250 Euro erstand, erklärte er laut Focus Online. Demnach fiel ihm erst nach dem Bezahlen auf, dass es nur ein Druck war, und kein echtes Gemälde.

"Es kam eine Dame zu uns rein und legte das Bild auf den Tisch, das den Königssee darstellte. Da sagte der Fabian: 'Ich geb' Ihnen 100 Euro', der Lucki sagte: 'Ich geb' Ihnen 200 Euro', ich sagte: 'Mir gefällt das Bild auch, ich geb' Ihnen 250 Euro.'"

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"Bares für Rares": Händler hängt Fehlkauf als Mahnmal in sein Büro

Die Verkäuferin freute sich über das Angebot und nahm das Geld gerne an. Erst als Pauritsch das Bild mit einer Lupe genauer betrachtete, erkannte er, dass das Gemälde nur ein Rasterdruck war.

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Sauer ist der "Bares für Rares"-Händler aber nicht. Er nimmt seinen Fehlkauf mit Humor. "Meine Händlerkollegen haben alle unterschrieben, und dieses Bild hängt heute noch als Mahnmal in meinem Büro, damit ich in Zukunft immer vorher die Lupe nehme! Seitdem habe ich so einen Fehler nicht mehr gemacht."

Es geht aber auch anders. Händlerin Susanne Steiger schoss Ende Mai in "Bares für Rares" den Vogel ab und zahlte für ein über 300 Jahre altes Diamantkreuz einen neuen Rekordpreis in der Trödelsendung. 42.000 Euro ließ sie sich das Schmuckstück kosten.

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