"Finanztest": So spart man sich den Ausgabeaufschlag

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Anleger sollten wissen: Fondsvermittler verlangen oft keinen Ausgabeaufschlag. Foto: Jens Schierenbeck

Berlin (dpa/tmn) - Auch eine Geldanlage kostet Geld. Wer einen gemanagten Aktienfonds kaufen will, muss dafür bis zu 5 Prozent Ausgabeaufschlag zahlen. Doch es geht auch billiger.

Anleger können gemanagte Fonds über Fondsvermittler im Internet kaufen. Dort erhalten Kunden fast alle Fonds ohne Ausgabeaufschlag. Das teilt die Stiftung Warentest in der Zeitschrift "Finanztest" (Heft 3/2015) mit.

Die Vermittler bekommen die Fonds direkt von der Fondsgesellschaft und erhalten von dieser eine Provision auf die Depotbestände, erklären die Experten. Die Fondsanteile können sie deshalb ohne weitere Spesen abgeben. Gelagert werden die Fonds in der Regel bei Fondsbanken. Dafür müssen Kunden dann aber mitunter Gebühren zahlen. Die Kosten für kleine und mittelgroße Depots belaufen sich laut "Finanztest" meist etwa 20 bis 40 Euro pro Jahr.

Auch wer seinen Fonds lieber in einer Filialbank kaufen möchte, muss nicht unbedingt den vollen Ausgabeaufschlag zahlen. Denn mitunter können Kunden über die Höhe verhandeln. Wenn sich der Berater nicht darauf einlässt, können Verbraucher verlangen, den Fonds über die Börse zu kaufen. Das ist bei Anlagebeträgen ab etwa 2000 Euro fast immer deutlich billiger, erklären die Experten.

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