Moderate PC-Spieler haben mehr Gehirn

Berlin - Bei einer europaweiten Untersuchung über das Suchtverhalten von Jugendlichen haben Wissenschaftler der Berliner Charité sensationelle Entdeckungen gemacht. Das betrifft vor allem die Computer-Spieler.

Die Forscher der Psychiatrischen Universitätsklinik der Charité fanden heraus, dass moderate Computer-Vielspieler nicht nur über mehr lokales Hirnvolumen, sondern auch über mehr Hirnrinde verfügen, berichtet die “Berliner Morgenpost“ (Samstagausgabe).

Untersuchungen mit Magnetresonanztomografen ergaben danach, dass das sogenannte Belohnungszentrum (ventrales Striatum) der Jugendlichen, die öfter am Computer spielen, größer ist als das der Probanden, die weniger Zeit mit PC- oder Videospielen verbringen.

Weitere Studien sollen klären, ob Jugendliche, deren Hirnstruktur stärker ausgeprägter ist, sich mehr zu Computerspielen hingezogen fühlen.

dapd

Rubriklistenbild: © dpa

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