Jagdszenen in Afrika: Cabela's Dangerous Hunts 2011 im Test

+
Jagd-Spiel als Egoshooter: Hier kommt dem Spieler in "Cabela's Dangerous Hunts 2011" ein Rudel Löwen vor die Flinte.

München - Warten, Anpirschen und irgendwann mal einen Schuß abgeben: Mit solchen Jagd-Spielen hat "Cabela's Dangerous Hunts 2011" nichts zu tun. Diese Grßwildjagd ist ein rasanter Egoshooter.

Story

Die Geschichte von Dangerous Hunts 2011 stammt aus der Feder des bekannten Autors Brad Santos (Resistance: Fall of Man, Tomb Raider: Legacy, Saboteur) und dreht sich um Ungewissheit, Drama und das Überleben in der Natur, während der Spieler mit lebensbedrohenden Situationen konfrontiert wird.

Cole Rainsford macht sich von seiner Heimatstadt in den USA aus auf den Weg nach Afrika, um dort mit seinem Vater gegen wilde Tiere vorzugehen, die sich über Dörfer und Menschen hermachen. Insofern geht es nicht um klassische Jägerei, sondern um eine Art Egoshooter in ungewöhnlichem Gewand. Es dauert nicht lange, da gerät das treffsichere Duo in prekäre und lebensbedrohliche Situationen, aus denen man sich nur noch mit wildem Geballer befreien kann. Es werden sicher keine Gefangenen gemacht.

Screenshots aus Cabela's Dangerous Hunts 2011

Screenshots aus Cabela's Dangerous Hunts 2011

Gameplay

Eine coole Videospiel-Waffe ist der revolutionäre Top-Shot-Elite Jagdgewehr-Controller: Die Versionen für Xbox 360 und PlayStation3 Foto) nutzen eine 2,4GHz-Technologie, sowie eine Sensor-Leiste und eine hochsensible Kamera.

Eine coole Videospiel-Waffe ist der revolutionäre Top-Shot-Elite Jagdgewehr-Controller: Die Versionen für Xbox 360 und PlayStation3 nutzen eine 2,4GHz-Technologie, sowie eine Sensor-Leiste und eine hochsensible Kamera. Die Fassung für Nintendo Wii integriert Wii Remote und Nunchuk. Das Zielfernrohr beinhaltet einen Rot-Linsen-Filter, der Spielern eine besondere Perspektive auf die Umwelt bietet: Versteckte Tierpfade und Blutspuren können so aufgespürt werden. Der Top-Shot-Elite Jagdgewehr-Controller ist außerdem mit einer Pump-Action-Technik ausgestattet und bietet eine längenverstellbaren Schaft. So kann der Spieler das Gewehr an seine Größe anpassen.

Die Spieler bekommen es in zahlreichen Kämpfen mit den gefährlichsten Räubern der Welt zu tun: Vor die Flinte kommen einem unter anderem aggressive Wölfe, Graubären, Schakale, Löwen, Krokodile und Warzenschweine.

Die schöne Grafik trägt viel zur spannenden Großwildjagd-Atmosphäre bei: Die dichten Wälder, harten Felsgebiete und heißen Savannen sind sehr detailreich umgesetzt.

Der Titel bietet zudem völlig neue Arten von Schießständen, an denen Spieler ihre Fähigkeiten an der TOP SHOT ELITE unter Beweis stellen können – mit Freunden oder alleine.

Außerdem können die Spieler gegeneinander oder im Team kooperativ gleichzeitig auf die Jagd gehen. Es gibt diverse verschiedene Jagd-Arten, die alle auf einem Bildschirm – nicht im anstrengenden Split-Screen – gespielt werden können.

“Cabela's Dangerous Hunts 2011“ ist für Playstation 3 und Xbox 360 sowie Nintendo Wii erschienen. Die PS3-Variante ist für rund 40 Euro erhältlich und mit Move kompatibel. Die Xbox 360-Version gibt es für rund 70 Euro mit einem Gun-Controller im Bundle. Das entsprechende Wii-Bundle kostet rund 50 Euro.

Fazit

Wer sich für langatmige Jagd-Simulationen nie begeistern konnte, sollte unbedingt mal einen Blick auf "Cabela's Dangerous Hunts 2011" werfen. Call of Duty trifft Großwildjagd: Definitiv eine außergewöhnliche und interessante Mischung

Genre: Egoshooter

Hersteller: Activision

Für: Xbox 360, PlayStation3, Wii, Nintendo DS

Altersfreigabe: Ab 16 Jahren

fro/dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare