Ärger mit Telefon und Post: Bundesnetzagentur schlichtet

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Schlichtet bei Streitfällen zwischen Verbrauchern und Telekommunikations- oder Postunternehmen: die Bundesnetzagentur. Foto: Fredrik von Erichsen

Wer mit seinem Telefonanbieter oder Postunternehmen Streit hat, kann ab sofort eine kostenlose Schlichtung in Anspruch nehmen. Welche speziellen Fälle geschlichtet werden, teilt die zuständige Bundesnetzagentur mit.

Bonn (dpa/tmn) - Für Verbraucher ist die Schlichtung von Streitfällen mit Telekommunikations- und Postunternehmen durch die Bundesnetzagentur vom 1. April an kostenlos.

Hintergrund ist das Inkrafttreten des Verbraucherstreitbeilegungsgesetz zu diesem Termin, wie die Behörde mitteilt. Schlichten kann die Agentur etwa bei strittigen Telefon- und Handyabrechnungen, nicht eingehaltenen vertraglichen Leistungen, gesperrten Anschlüssen, Problemen beim Anbieterwechsel und der Rufnummernmitnahme oder bei beschädigten sowie verlorenen Postsendungen.

Den Schlichtungsstellen der Bundesnetzagentur ist es nach eigenen Angaben in der Vergangenheit in rund 70 Prozent der Fälle gelungen, in Streitfällen eine gütliche Einigung ohne Gerichtsverfahren herbeizuführen. Die Gebühren richteten sich bislang nach dem Streitwert und betrugen mindestens 35 Euro bei Telekommunikations- und mindestens 25 Euro bei Postverfahren.

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