Renten-Tipp

Bei Witwenrenten gelten höhere Einkommensgrenzen

Wer eine Witwen- oder Witwerrente bezieht, erhält diese nur dann in voller Höhe, wenn das eigene Einkommen einen Freibetrag nicht übersteigt. Seit Anfang Juli gelten hierfür neue Einkommensgrenzen. Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa-tmn
+
Wer eine Witwen- oder Witwerrente bezieht, erhält diese nur dann in voller Höhe, wenn das eigene Einkommen einen Freibetrag nicht übersteigt. Seit Anfang Juli gelten hierfür neue Einkommensgrenzen. Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa-tmn

Die Einkommensgrenzen für Bezieher von Witwen- und Witwerrenten haben sich erhöht. In Ost und West sind die Freibeträge allerdings unterschiedlich - ein Umzug kann also die Rentenhöhe beeinflussen.

Berlin (dpa/tmn) - Seit Anfang Juli gelten neue Einkommensgrenzen für die Bezieher von Witwen- und Witwerrenten. Wer eine entsprechende Rente aus der gesetzlichen Rentenversicherung bezieht, erhält diese nur dann in voller Höhe, wenn das eigene Einkommen einen Freibetrag nicht übersteigt.

Wird dieser Freibetrag überschritten, erfolgt eine teilweise Anrechnung des Einkommens auf die Rente, wie die Deutsche Rentenversicherung Bund erläutert.

Der Freibetrag ist dabei abhängig vom Wohnsitz des Rentenempfängers. Zum 1. Juli ist er von 873 auf 903 Euro in Westdeutschland und von 842 auf 877 Euro in Ostdeutschland gestiegen. Für jedes waisenrentenberechtigte Kind des Rentenempfängers hat sich der Freibetrag um 191 Euro im Westen und um 186 Euro im Osten erhöht.

Durch die unterschiedlich hohen Freibeträge kann sich die Höhe der Rente bei einem Umzug zwischen alten und neuen Bundesländern ändern.

Fragen zu Auswirkungen beantworten die Mitarbeiter der Deutschen Rentenversicherung in den Auskunfts- und Beratungsstellen und am kostenlosen Servicetelefon unter der Rufnummer 0800/1000 4800.

© dpa-infocom, dpa:200721-99-874642/3

Infos der Deutschen Rentenversicherung Bund

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf soester-anzeiger.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare