Die USA haben einiges zu bieten

Auto-Gesetze: Das sind die unglaublichsten Vorschriften der Welt

In manchen Ländern ist das Gesetz auf wirklich jeden Fall vorbereitet. (Symbolbild)
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In manchen Ländern ist das Gesetz auf wirklich jeden Fall vorbereitet. (Symbolbild)

Die kuriosesten Gesetze machen auch nicht vor dem Auto Halt. Was in einigen Ländern verboten ist, regt zum Schmunzeln an – und hinterlässt oft viele Fragezeichen.

Die erste Reaktion ist meistens ein überraschtes Auflachen, wenn man von einem besonders kuriosen Gesetz liest. Dann aber hält man kurz inne und erinnert sich: Damit dieses Gesetz zustande gekommen ist, muss muss jemand vorher genau das beschlossen haben. Im Normalfall lacht man dann erneut – und schüttelt ungläubig den Kopf. Eigentlich aber auch wenig überraschend passieren im alltäglichen Verkehr immer wieder aufs Neue die seltsamsten Geschichten*. Im Internet kursieren jedenfalls viele solcher Fälle. Wir haben für Sie die kuriosesten und tatsächlich existierenden Gesetze aus dem Bereich Auto herausgesucht.

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Von Australien bis in die USA: Die lustigsten Gesetze aus dem Verkehrsbereich

Aufgrund des föderalen Systems in den Vereinigten Staaten von Amerika kommen dort mitunter die kuriosesten Gesetze zustande. Immerhin wurden aber auch ein paar komplett verrückte Regeln wieder abgeschafft. So war es zum Beispiel in Memphis Frauen nur erlaubt, Auto zu fahren, wenn ein Mann vor dem Auto herging und eine rote Fahne schwang, um Fußgänger und andere Autofahrer vor der nahenden Gefahr zu warnen. Doch auch einige Gesetze von heute haben es in sich – lesen Sie selbst:

  • In der Schweiz ist es verboten, seine Autotür zu laut zuzuschlagen.
  • In San Francisco, USA, ist es strengstens untersagt, sein Auto mit gebrauchter Unterwäsche zu polieren.
  • In Deutschland ist es erlaubt, nackt Auto zu fahren. Beim Aussteigen muss man sich jedoch bedecken, sonst wird es teuer.
  • In Großbritannien ist das Urinieren auf der Landstraße Männern nur gestattet, wenn sie es hinten am Wagen machen, eine Hand auf das Auto legen und mit dem Rücken zur Straße stehen.
  • In Australien ist es verboten, Heu im Kofferraum zu transportieren – Taxis sind von diesem Gesetz ausgenommen.
  • In Alabama, USA, ist es Autofahrern überraschenderweise nicht erlaubt, mit Augenbinde zu fahren.
  • Im kanadischen Jasper Gates ist es Autofahrern verboten, schneller als ein Pferd oder eine Kutsche zu fahren.
  • In Oklahoma, USA, ist es nicht erlaubt, während der Autofahrt einen Comic zu lesen – während man am Steuer sitzt.
  • In Russland darf ein Auto nicht zu schmutzig sein, sonst droht ein Bußgeld in Höhe von bis zu 200 Euro.
  • Autofahrer in Dänemark müssen vor dem Losfahren sichergehen, dass niemand unter dem Auto schläft.
  • Wird man in Dänemark zudem mit über zwei Promille beim Autofahren erwischt, ist man nicht nur seinen Führerschein los, sondern gegebenenfalls auch sein Auto. Dieses wird versteigert, das Geld kommt dem Staat zugute.
  • In Kentucky, USA, ist es Frauen nur dann erlaubt. im Bikini Auto zu fahren, wenn sie in Begleitung eines Polizisten sind oder einen Schlagstock mit sich führen.
  • Währenddessen ist es in Minnesota, USA, untersagt, einen Gorilla auf dem Rücksitz zu befördern.

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Jedes Verbot hat seine Geschichte

Doch komisch oder nicht – auch an die Regeln halten sollte man sich, wenn man keine Strafe zahlen will. Oder sich zumindest nicht erwischen lassen, wenn man mit seinem Gorilla auf der Rückbank mal wieder einen Ausflug macht. (fh) *tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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Mit neuen Fotos: Kuriose Blitzer-Bilder - Die verrücktesten Radarfotos

Taube verhindert Bußgeld: Die Kreispolizeibehörde Viersen kann einem Autofahrer wegen einer Taube die Geschwindigkeitsübertretung nicht nachweisen. Weder Fahrer noch Taube müssen das Bußgeld in Höhe von 105 Euro bezahlen.
Die Raser-Taube hat in der Stadt Bocholt die Radarfalle ausgelöst. Die 25 Euro Verwarnungsgeld wird sie für die Geschwindigkeitsüberschreitung von 15 km/h jedoch nicht bezahlen können.
Hat die Polizei Essen hier einen "Geister-Lkw" erwischt? Leider nicht. Es war nur ein Fahrer, der sich vor dem Blitzer versteckt hat. Ohne Erfolg. Ein Bußgeld musste er trotzdem zahlen.
Morgens keine Lust die Scheiben freizukratzen? Keine gute Idee. Und dann auch noch zu schnell in einer 30er Zone. Wer so viel falsch macht, muss sich nicht wundern, bestraft zu werden.
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