Recht: Wer schiebt, muss nicht haften

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Mal kurz helfen: Anschieben oder lieber nicht? 

Eine gute Tat - oder? Ein Auto steckt im Schnee fest und es braucht nur einen Schubs. Wer hier schnell hilft, denkt kaum an die Rechtslage. Doch was passiert, wenn der Rückspiegel zu Bruch geht?

Wer beim Anschieben eines festgefahrenen Autos hilft und dabei Schäden verursacht, muss nicht dafür haften. Bricht der Helfer zum Beispiel den Außenspiegel ab, müsse er nicht dafür aufkommen, erklärt Katrin Rüter de Escobar vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) in Berlin.

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Wer zahlt bei Schaden einer Dachlawine?

Die Versicherung des Autofahrers, der um Hilfe gebeten hat, bezahle dann für den Schaden. Wer hilft, sei bei leichter Fahrlässigkeit stillschweigend von der Haftung freigestellt. Will ein Autobesitzer seine Versicherung nicht in Anspruch nehmen und stellt er Schadensersatzansprüche an den Helfer, müsse im Zweifelsfall allerdings ein Richter entscheiden.

Schäden vom Schneepflug

Verursacht ein Schneepflug Schäden an einem geparkten Auto, hafte die Räumfirma dafür. Am besten merkt sich der Autofahrer das Kennzeichen oder spricht den Fahrer an. Vermutet der Geschädigte aber nur, dass der Lackschaden von einem Räumfahrzeug stammen könnte, habe er ohne Beweise keine Chance auf Entschädigung. Der Schaden könnte ja auch von anderen Fahrzeugen kommen, sagt Rüter de Escobar.

Eis oder Eiszapfen

dpa

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