Crossover Mitsubishi ASX

Der Kumpeltyp

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Sehr ansehnlich und komfortabel: Der Mitsubishi ASX bekam erst kürzlich ein gelungenes Facelift verpasst.

Zwei Wochen den Mi­tsubishi ASX auf Alltagstauglichkeit testen? Gerne doch! Schon der erste Eindruck fällt positiv aus: Der wirkt groß, aber nicht zu bullig, zuverlässig sowie übersichtlich...

...und mit seinen runden Formen, die durch ein paar Kanten in den Seiten gekonnt unterbrochen werden, durchaus urban. Der Japaner ist ein echter Crossover, also eine Mischung aus Geländewagen und Kompaktklasse, und tritt somit in einer der heiß umkämpftesten Klassen der Autobranche gegen Mitbewerber wie Nissan Qashquai und Skoda Yeti an.

Also: erster Eindruck gut. Wie geht’s innen weiter? Wir haben einen 1,8 Di-D 4WD in der höchsten Ausstattungslinie Instyle zur Verfügung gestellt bekommen. Mit anderen Worten das, was man flapsig „volle Hütte“ nennt, denn hier ist fast alles drin, was man an Ausstattung für den ASX bekommen kann. Dabei u.a. Xenon-Scheinwerfer, Rückfahrkamera und eine Klimaautomatik.

Mitsubishi ASX 1,8 Di-D 4WD

Leistung: 150 PS Höchstgeschw.: 200 km/h
0 auf 100 km/h: 10 sek.
max. Drehmoment: 300 Nm bei 2000-3000 U/min
Verbrauch EU Drittelmix: 5,6 l/100 km(Herstellerangabe) ca. 7,1 l/100 km (Test)
Tankinhalt: 60 Liter
Leergewicht: 1585 kg
Kofferraumvolumen: 419-1219 l
Preis: ab 26.490 Euro

Wir genießen im ASX ordentlich Platz und die vielen Ablagemöglichkeiten in Mittelkonsole und Türverkleidung, sinken sanft in den elektrisch einstellbaren Fahrersitz aus Leder und positionieren elektrisch die Außenspiegel, die übrigens beim Abschließen des Wagens auch anklappen. Der Kofferraum mit seinem Fassungsvermögen zwischen 419 und bei umgeklappter Rückbank 1219 Litern ist für unsere Zwecke okay. Ein Highlight ist das Panoramaglasdach mit LED-Ambientebeleuchtung, das auf Grund der eher bescheidenen Witterungsverhältnisse der letzten Zeit geschlossen bleiben muss. Passagiere auf der hinteren Bank reisen sehr bequem, Bewegungsfreiheit nach vorn, zur Seite und nach oben ist garantiert. Die Instrumente sind logisch und aufgeräumt angeordnet sowie intuitiv bedienbar. In der Mitte thront das Infotainmentgerät mit leicht zu bedienendem Touchscreen. Hier sei nur für das Navi angemerkt: Es geht leichter und logischer. Pluspunkte gibt es für den unter der Armlehne versteckten USB-Anschluss und die 12V-Steckdose. Alles fein – den leichten aber permanenten Plastikgeruch, der im Innenraum wabert, riecht man irgendwann nicht mehr.

Optisches Highlight: LED-Ambientebeleuchtung

Wie bereits festgestellt, bewegen wir den ASX in der 1,8-Dieselvariante. 150 PS leistet das Aggregat, das sein maximales Drehmoment von 300 Nm bei 2000 bis 3000 U/min entwickelt und den 1,6-Tonner in zehn Sekunden von null auf 100 km/h bringt. Keine Frage, mit diesem Motor geht es zügig voran. Hat man erst mal eine kleine Anfahrtsschwäche überwunden, drückt es den Fahrer – so er denn will – ordentlich in die Sitze. Mit knapp 200 km/h lässt es sich dann entspannt über die Autobahn düsen. Gerade Strecken sind genau sein Ding, denn in die Kurven wankt er sich eher hinein, als dass er sich legt. Das muss man mögen. In der Innenstadt erweist er sich als gutmütiger Typ, zuverlässig schwimmt er mit, da gibt’s nichts zu meckern. Das Start-Stopp-System funktioniert tadellos. Der kombinierte Verbrauch wird vom Hersteller mit 5,7 l/100 km angegeben. Wir pegeln uns bei akzeptablen 7,1 l ein.

Fazit

Der ASX ist außen wie innen ein attraktiver Typ. Der Basispreis für den 1,8 Di-D 4WD beträgt 26 490 Euro, in der Linie Instyle 31 690 Euro. Ansehen lohnt sich.

K.B.

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