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Mercedes-Benz-Vertriebsvorstand Dr. Joachim Schmidt im Gespräch

Legende, Leidenschaften, Luxusautos: Ein Gespräch mit Mercedes-Benz-Vertriebsvorstand Dr. Joachim Schmidt.

Was ist der wichtigste Markt für den SL?

Dr. Schmidt: Eindeutig die USA, hier verkaufen wir zwischen 40 und 45 Prozent unserer Produktion. Der zweitwichtigste Markt ist dann allerdings schon Deutschland.

60 Jahre SL – wie viele Autos dieser Marke hat Mercedes Benz schon verkauft?

Dr. Schmidt: Das dürfen jetzt so an die 600.000 sein.

SLS, SL, SLK – das sind gleich drei Sportwagen aus einem Haus für die zahlungskräftige Klientel. Zerfleischen sich die Marken da nicht ein wenig?

Dr. Schmidt: Eigentlich nicht, diese drei Roadster sind sehr unterschiedlich. Der SLS ist ein Supersportwagen mit hohem Spaßfaktor. Der SL ist der Klassiker: Ein Roadster, mit dem man auch 1000 Kilometer bequem am Stück fahren kann. Und der SLK ist einfach sein kleiner Bruder. Es kann sein, dass sich die Klientel bei SLS und SL leicht überschneiden. Aber was hindert einen daran, beide Roadster in der Garage zu haben?

Mit dem SL haben Sie die Markenoffensive eröffnet, was tut sich heuer noch?

Dr. Schmidt: Der SL ist natürlich der Hero. Dann greifen wir bei den SUVs an. Der GL kommt neu, der GLK wird aufgefrischt, und auch vom G wird es ein neues Modell geben.

Das G-Modell? Wollte Mercedes das nicht schon ein paar Mal einstellen?

Dr. Schmidt: Es gab sogar schon Beschlüsse! Aber der G ist ein Phänomen und wird von der Kundschaft auch im 32. Produktionsjahr noch immer verlangt. Wir verkaufen immer noch rund 6.000 Stück im Jahr – ein kleiner, aber feiner Markt für uns. Nach den SUVs warten heuer aber noch zwei weitere Highlights auf die Kunden: Der CLS Shooting Brake – und dann natürlich auch die A-Klasse im Herbst.

RDF

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